Vor Akademikerball: Burschenschaften wehren sich gegen linke Verunglimpfungen

Die linke "Offensive gegen Rechts" hat auch heuer wieder zu Protestaktionen gegen den Akademikerball aufgerufen. Foto: Haeferl / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Die linke "Offensive gegen Rechts" hat auch heuer wieder zu Protestaktionen gegen den Akademikerball aufgerufen.
Foto: Haeferl / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
26. Januar 2016 - 4:55

Der Akademikerball in der Hofburg am Freitag wirft seine Schatten voraus. In fast allen Medien gehört es mittlerweile zum „guten Ton“, linke Gegen-Demos zu bewerben und Studentenverbindungen ins rechte Eck zu stellen. Um solchen Verunglimpfungen entgegenzuwirken, hat der Wiener Korporationsring (WKR), Dachverband der 19 in der Stadt etablierten Studentenverbindungen, nun einen Kurzfilm herausgebracht. „Viele Vorurteile gegen die Mitglieder des WKR basieren nicht auf Wissen, sondern bloß auf Hörensagen“, erklärt dazu WKR-Sprecher Gernot Huber, Mitglied der Burschenschaft Libertas. In diversen Medien würden die ewig gleichen Argumente weitertradiert“, so Huber.

Image-Film zeigt Vielfalt des Verbindungslebens

Der Kurzfilm soll die Gemeinschaft in ein besseres Licht rücken. In optisch gelungenen Darstellungen werden viele Situationen aus dem Leben eines Verbindungsstudenten dargestellt. Dazu gehören nicht nur gesellige Stunden in den „Buden“, sondern auch Sport, Studium, Weiterbildung, Traditionspflege und das Hochhalten akademischer Ethik. „Das Verbindungsleben ist für Studenten auch im 21. Jahrhundert attraktiv“, betont Gernot Huber.

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