Gold: Münze Österreich erhöhte Absatz 2015 um 45 Prozent

Der Wiener Philharmoniker ist der Anlagehit bei den Kunden der Münze Österreich.  Foto: Honeplus / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Der Wiener Philharmoniker ist der Anlagehit bei den Kunden der Münze Österreich.
Foto: Honeplus / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
28. Januar 2016 - 14:00

Tottgesagte leben länger - dies gilt zumindest für das Edelmetall Gold und seine Zukunftsperspektiven. Dort steigen nämlich die Absatzzahlen. Obwohl Investmentexperten in den letzten Monaten immer wieder vor einem Engagement in Gold im Hinblick auf fallende Preise gewarnt haben, lesen sich zumindest die Marktstatistiken der Münze Österreich ganz anders. Das Tochterunternehmen der Nationalbank hat 2015 eine Absatzsteigerung von nicht weniger als 45 Prozent zu verzeichnen.

Und dies obwohl - oder gerade weil der Preis je Unze Gold von 1.800 US-Dollar im Jahr 2011 auf 1050 Dollar im Sommer des vergangenen Jahres gefallen war. Zuletzt erholte sich der Goldpreis auf 1.100 US-Dollar wieder etwas.

Münze Österreich punktet mit dem Wiener Philharmoniker

Die Münze Österreich als heimischer Goldhändler punktet vor allem mit seinem Flaggschiff Philharmoniker. Allein im Jahr 2015 verkaufte die Münze rund 1,32 Millionen Unzen Gold weltweit. Der Philharmoniker-Verkauf zog um knapp 60 Prozent gegenüber 2014 an.

Aber nicht nur in Österreich, auch weltweit steigt die Nachfrage bei Gold stark an. So kauften die asiatischen Wirtschaftsmächte Indien und China 2015 pro Quartal jeweils 250 Tonnen Gold auf dem Weltmarkt. Diese Strategie entspricht der aktuell unsicheren Lage auf den Währungs- und Finanzmärkten, die viele Staaten wieder in eine Form der Golddeckung für ihre Währungen wechseln lassen. 

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