Nur 20 Monate unbedingt: Afghane vergewaltigt 72-jährige Pensionistin

Nur 20 Monate unbedingte Haft für einen afghanischen Vergewaltiger. Foto: Mattes/Wikimedia(PD)
Nur 20 Monate unbedingte Haft für einen afghanischen Vergewaltiger.
Foto: Mattes/Wikimedia(PD)
28. Januar 2016 - 6:47

20 Monate unbedingte Haft für einen 18-jährigen Afghanen, der eine 72-jährige Pensionistin brutal vergewaltigt hatte. Der Mann ist am Mittwoch am Landesgericht Wiener Neustadt rechtskräftig verurteilt worden und muss dem Opfer 5000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Obwohl sich der Vorfall schon vor längerem ereignet hat, ist die ältere Dame noch immer schwer gezeichnet. Am 1. September 2015 ging sie mit ihrer Hündin entlang der Schwechat spazieren. Dort vergnügten sich gerade zwei Asylwerber aus dem Traiskirchner Aufnahmezentrum im Wasser und sprachen die alte Frau an.

DNA-Spuren klärten die Tat auf

Am Anfang zeigten sich die beiden Männer noch sehr nett und halfen der Frau über den Rand der Böschung hinaufzuklettern. Doch dann kam es ganz anders: Einer der Männer fiel über die Dame her und verging sich schlussendlich an ihr. Aufgrund von DNA-Spuren konnte dem Täter bereits nach kurzer Zeit die anale Vergewaltigung einwandfrei nachgewiesen werden. Der Afghane machte sich auch gar nicht die Mühe, die Tat zu leugnen. Als Einwand wurde von ihm lediglich vorgebracht, dass er betrunken gewesen sei. Sein Begleiter gab an, nichts über den Vorfall zu wissen.

„Aufgrund der Intensität des Verbrechens und der massiven Gewalt war es unmöglich, auch nur einen Teil der Strafe bedingt nachzusehen", begründete Richterin Petra Harbich das milde Urteil, wie die Kronenzeitung berichtet. Sowohl vom Täter als auch von seinem Rechtsanwalt wurden Urteil und Schmerzensgeld sofort akzeptiert.

wandere aus, solange es noch geht

Wollen Sie täglich per Mail über die neuesten Artikel informiert werden? Hier können Sie sich anmelden.
Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in

Kommentare

       
 
 
 
     

Seiten