Die US-Wirtschaft kommt konjunkturell nicht in Fahrt.

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USA: Wirtschaftswachstum nur noch bei 0,7 Prozent

Erneut ins Stottern gekommen ist die US-Konjunktur. Wie die nun veröffentlichten Zahlen für das Wirtschaftswachstum im 4.Quartal 2015 belegen, legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nur noch um 0,7 Prozent zu. Hauptverantwortlich für die flaue Wirtschaftsentwicklung ist der Binnen-Konsum in den USA, der sich bei einem Plus von 2,2 Prozent eingependelt hatte. Der US-Binnen-Konsum ist der zentrale Eckpfeiler für die BIP-Entwicklung, denn es entfallen rund zwei Drittel davon auf diesen Konjunkturfaktor.

Diese bescheidene Wirtschaftsentwicklung stellen den in seinem letzten Amtsjahr befindlichen US-Präsidenten Barack Obama und die US-Notenbank Fed gleichermaßen vor gänzlich neue Herausforderungen. Während von Obama konjunkturpolitische Maßnahmen gefragt sind, steht die Fed vor der Frage, ob die Zinsen wieder untergehalten werden sollen, oder doch eine moderate Zinspolitik nach oben gefragt ist.

USA hat schlechte Karten im laufenden Weltwirtschaftskrieg

Durch die sinkenden Energiepreise und die ökonomischen Schwierigkeiten der politischen Hauptkonkurrenten Russland und China könnte sich das Weiße Haus eigentlich freuen. Doch diese Freude könnte wegen der Konjunkturflaute von kurzer Dauer sein. Erholen sich die Energiepreise wieder, dann könnte dies Russland und die anderen BRICS-Staaten wie China, Indien, Brasilien und Südafrika nutzen, im laufenden Weltwirtschaftskrieg mit den USA wieder zu punkten.

Durch gefüllte Kassen der alternativen Weltwirtschaftsbank und des alternativen Währungsfonds mit dem chinesischen Yuan wäre dann ein neuerlicher Angriff auf den US-Dollar möglich. 

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