Schweiz: Deutsch-Pflicht auf dem Pausenhof in Egerkingen | Unzensuriert.at

Schweiz: Deutsch-Pflicht auf dem Pausenhof in Egerkingen

Im Schweizer Egerkingen herrscht künftig Deutsch-Pflicht auf dem Schulhof. Foto: Minnou / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Im Schweizer Egerkingen herrscht künftig Deutsch-Pflicht auf dem Schulhof.
Foto: Minnou / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
3. Februar 2016 - 16:00

Schluss mit Ausgrenzung von Schweizer Kindern durch ausländische Schüler macht jetzt eine Gemeinde im Kanton Solothurn. In Egerkingen müssen alle Schüler ab dem kommenden Schuljahr in der Volkschule die Umgangsprache Deutsch auf dem Pausenhof sprechen. Wer nicht Deutsch spricht muss am Nachmittag zum Nachsitzen im Klassenzimmer bleiben.

Als Höchststrafe können zehn Extra-Lektionen Deutschunterricht von der Schulleitung verordnet werden. Dieser Extraunterricht wird den Eltern der - gegen die Sprachverordnung verstoßenden -  Schüler zusätzlich in Rechnung gestellt. Kostenpunkt der Strafsanktion sind bis zu 550 Schweizer Franken. Die Regelung soll mit dem Schuljahr 2016/2017 in Kraft treten. 

Schweizer Schüler werden von Ausländern ausgegrenzt

Sehr oft werden Schweizer Schüler durch ausländische Mitschüler durch Pausenunterhaltungen in Türkisch, Serbo-Kroatisch oder einer anderen fremdländischen Milieusprache ausgegrenzt und können so an Diskussionen und Spielen nicht teilnehmen. Dies möchte die Gemeinde Egerkingen jetzt mit der Schulverordnung unterbinden.

Wie weit der „umgekehrte Rassismus“ der Zuwanderer gegenüber Schweizer Schülern geht, zeigte sich im Herbst des vergangenen Jahres, als Schüler von der Schulleitung gezwungen wurden, ihre Schweizer Edelweißhemden nicht zu tragen, während die ausländischen Schüler mit Kleidung in den jeweiligen Nationalfarben sehr wohl die Schule besuchen durften. 

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