Unzensuriert.at konnte auch bei den Facebook-Interaktionen sensationell zulegen, wie die Social News Charts vom Jänner zeigen.

Foto: Bild: Franco Bouly / flickr (CC BY-ND 2.0)
Unzensuriert-Reichweite „explodiert“ auf Facebook: Schon Platz drei im Ranking

Glaubt man den Umfragen, in denen die FPÖ schon weit vor den anderen Parteien liegt, steht bei den nächsten Wahlen eine politische Wende bevor. Aber nicht nur da ist eine entscheidende Veränderung im Gang – auch bei den Medien tut sich Sensationelles: Die Mainstream-Medien sacken immer mehr ab, alternative Projekte, wie unzensuriert.at, fliegen förmlich von Rekord zu Rekord. Die neueste Jubelmeldung kommt von den Social News Charts im Jänner, die von Trending Topics veröffentlicht wurden. Demnach ist die Reichweite von unzensuriert.at auf Facebook regelrecht "explodiert".

unzensuriert.at schon auf Platz drei

Der Facebook-Erfolg von unzensuriert.at lasse sich, so der Bericht in Trending Topics, auch an der Auswertung der Einzelartikel ablesen. Der Beitrag "Weil der Staat versagt: In Deutschland formieren sich erste Bürgerwehren" habe demnach im Jänner bemerkenswerte 77.000 Facebook-Interaktionen bekommen. Weiter heißt es im Artikel:

Aus der Analyse des oberösterreichischen Start-ups Storyclash geht hervor, dass unzensuriert.at im Jänner 2016 hinter krone.at und oe24.at auf Platz 3 bei der Zahl der Facebook-Interaktionen (Likes, Shares, Kommentare, Tags) bei ihren Artikeln vorarbeiten konnte. Damit hat das rechtspopulistische Portal sogar kurier.at und heute.at hinter sich lassen können, die ihrerseits auch durch die Aufnahme neuer Ressorts bzw. Unterseiten ihre Facebook-Reichweite steigern konnten (allerdings nicht vergleichbar zum Vormonat sind).

derstandard.at und dietagespresse.com verlieren im Ranking

Deutlich im Ranking abgefallen seien derstandard.at (Platz 5) und dietagespresse.com (Platz 7), die beide einst auf dem ersten Platz lagen. So schnell kann es gehen, wenn Redakteure an der Realität vorbei schreiben oder, wie Standard-Kolumnist Hans Rauscher, eine Vergewaltigung einer 72-jährigen Frau durch einen Asylanten als "Falschaussage" abqualifizieren und sich dann, wenn der Sextäter aus Afghanistan rechtskräftig verurteilt ist, bei der Frau vermutlich nicht einmal entschuldigen.

All das trägt dazu bei, dass die mit Steuermillionen in Inseratenform gefütterten Mainstream-Medien gegenüber alternativen Projekten, die mit ehrenamtlichen Journalisten und weitgehend ohne Werbeeinnahmen über die Runden kommen müssen, stark verlieren.

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