Die erfolgreiche russische Militärstrategie sorgt bei den USA für Nervosität

Unterstützt von russischen Luftangriffen ist es der syrischen Armee und der verbündeten libanesischen Hisbollah-Miliz ein weiterer wichtiger Schritt zur Rückeroberung besetzten Territoriums gelungen. In der Provinz Aleppo konnten die Regierungstruppen den Belagerungsring zweier Städte durchbrechen. Damit wurde auch eine wichtige Hauptnachschublinie der mit den USA verbündeten Terroristen in die Türkei gekappt. Ebenfalls in der Provinz Aleppo hat die Regierungsarmee begonnen, Einheiten der Terrormiliz Islamischer Staat einzukreisen.

USA kritisieren Russland für Luftunterstützung

Angesichts der syrischen Erfolge in Aleppo reagieren die USA verärgert. Außenminister John Kerry warf der syrischen Regierung und ihrem Verbündeten Russland vor, den Friedensprozess zu torpedieren und forderte sie auf, das Bombardement der „Opposition“ in Aleppo zu beenden. Russland sieht sich wiederholt der amerikanischen Vorwürfen ausgesetzt, nicht den IS, sondern fast ausschließlich die „syrische Opposition“ zu bekämpfen.

Syrien-Gespräche ausgesetzt

Mittwochabend gab der UN-Sonderbeauftragte Staffan de Mistura bekannt, dass die Genfer Friedensgespräche bis Ende Februar ausgesetzt würden. Zuvor hatte er in getrennten Treffen mit Vertretern der syrischen Regierung und ihrer Gegner versucht, indirekte Verhandlungen zur Beendigung des Krieges in die Wege zu leiten. Die syrische Regierungsdelegation beklagt, dass es nach wie vor unklar sei, wer für die Opposition überhaupt am Verhandlungstisch sitzen werde. Zudem seien die wirklich wichtigen Gruppierungen aus Syrien gar nicht zu den Gesprächen eingeladen worden.

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