ARD und ZDF fehlen 2,2 Milliarden Euro

Deutschlands Bürger sollen eine Solidarabgabe bezahlen, damit ARD und ZDF ihre maroden Pensionskassen füllen können. Foto: Unzensuriert.at
Deutschlands Bürger sollen eine Solidarabgabe bezahlen, damit ARD und ZDF ihre maroden Pensionskassen füllen können.
Foto: Unzensuriert.at
10. Februar 2016 - 17:23

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Schlechte Nachrichten gibt es für Deuschlands Bürger in Sachen Fernsehgebühren. Die Sender ARD und ZDF fordern eine Erhöhung des sogenannten Rundfunkbeitrags - kurz GEZ-Gebühr genannt, berichtet die Bild Zeitung. Gesprochen wird von einer "Extra-Soli", die ab 2017 von allen Haushalten eingenommen werden soll. Zwar soll die "Solidarabgabe" monatlich nur 25 Cent betragen. Die Argumentation, warum die Deutschen mehr zahlen müssen, verblüfft jedoch. ARD und ZDF fehlen 2,2 Milliarden Euro, die notwendig seien, um die eigenen Pensionskassen zu füllen.

Rundfunk-Kommission fordert Ende des Systems

Die Zahlen gehen aus dem Bericht der Rundfunk-Kommission "KEF" hervor. Die "KEF" fordert drastische Maßnahmen von den Sendern. Im Bericht heißt es: "Die alten Versorgungssysteme sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu schließen. Die neuen Systeme müssen zu einem deutlich geringeren Versorgungsniveau führen."

In einem von der Unternehmensberatung "Mercer" angefertigten Gutachten werden laut der Zeitung die Pensions-Regelungen der öffentlich-rechtlichen Sender als "attraktive Versorgungslandschaft" beschrieben. Dazu heißt es: "Über alle Rundfunkanstalten und Pensionspläne hinweg liegen die Kosten beim WDR und ZDF am höchsten, gefolgt von HR, RBB und SWR."

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