Roter Arbeiterkammerdirektor bestätigt importierte Arbeitslosigkeit und übernimmt alte FPÖ-Forderung

Die FPÖ forderte bereits 2010, den Zugang zum Arbeitsmarkt für Osteuropäer zu beschränken Foto: Bettenburg at German Wikipedia / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Die FPÖ forderte bereits 2010, den Zugang zum Arbeitsmarkt für Osteuropäer zu beschränken
Foto: Bettenburg at German Wikipedia / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
12. Februar 2016 - 16:43

„Ammenmärchen“ und „Panikmache“ oder gar „Hetze“ wurde der FPÖ gerne vorgeworfen, wenn sie vor den Folgen des Zuzugs in den Arbeitsmarkt und unser Sozialsystem warnte. Doch was bisher nonchalent vom Tisch gewischt wurde ist heute traurige Realität. Die Arbeitslosenzahlen sind auf Rekordniveau.  Gleichzeitig hat Österreich mit 14,3 Prozent den dritthöchsten Anteil in der EU an arbeitenden oder arbeitslosen Ausländern. Und mit 7,7 Prozent arbeitslosen Ausländern aus Osteuropa liegt Österreich hinter Irland an zweiter Stelle.

Die falschen Propheten

Was von der Kompetenz des vormaligen Sozialministers Rudolf Hundstorfer (SPÖ) oder des ÖVP-Wirtschaftskammerpräsidenten Christoph Leitl zu halten ist, muss jeder für sich beurteilen. Als kleine Hilfe zwei Aussagen der beiden Herren vom Jahr 2012: „Befürchtungen vor einer Massenzuwanderung oder Verdrängung von österreichischen Arbeitern hätten sich nicht bewahrheitet“, gab Hundstorfer damals anlässlich einer Pressekonferenz zum Besten. Und auch Leitl begrüßte die Ostöffnung des Arbeitsmarktes. "Die Öffnung des Arbeitsmarktes gegenüber acht mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedern im Mai 2011 hat Österreich genützt, nicht geschadet. Die Ängste vor einem Massenansturm an Arbeitskräften waren weit überzogen.“

Doch wie sieht und sah die Wirklichkeit aus? Ab 2010 bis 2015 ist der Zustrom an Arbeitskräften aus dem Osten enorm in die Höhe geschnellt. Bei den Ungarn betrug der Anstieg 163 Prozent, bei den Slowaken 168 Prozent und den Slowenen 188 Prozent.

Für Arbeiterkammerdirektor ist Arbeitslosigkeit „in hohem Maße importiert“

Angesichts der Arbeitslosenzahlen schlägt der rote Arbeiterkammerdirektor Werner Muhm in der Kronen Zeitung Alarm, denn was jahrelang von Hundstorfer bagatellisiert und geleugnet wurde, war jetzt nicht mehr zu verbergen. Muhms Meinung nach sollte auf EU-Ebene über die Notfallklausel zum Schutz des Arbeitsmarktes debattiert werden. Unter anderem darüber, die Personenfreizügigkeit zu befristen oder einzuschränken.

Das entspricht genau dem, was der damalige freiheitliche Nationalratsabgeordnete und jetzige Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer bereits im April 2010 in Form eines dringlichen Antrags im Parlament gefordert hat. Er wollte, dass die Bundesregierung beauftragt wird, auf europäischer Ebene in Verhandlungen einzutreten, um den Zugang von Arbeitskräften aus den neuen EU-Staaten zu beschränken. Doch was antwortete Sozialminister Hundstorfer darauf? „Ein Abschotten des österreichischen Arbeitsmarktes wäre wirtschaftlich, aber auch politisch der schwerste Schaden, den man dem Land zufügen könne.“ Selbstverständlich wurde der Antrag damals abgelehnt.

Ach ja, auch Hundstorfer will Bundespräsident werden.

wandere aus, solange es noch geht

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Kommentare

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Das Volk wurde überfahren und übertölpelt. Und von der ärgsten Propaganda aller Zeiten (bis zum heutigen Flüchtlingswahn) manipuliert.
Wenn Österreich mit der Schweiz eine hübsche kleine Alpenunion beschlossen hätte, dann wären allein schon potentielle Mauteinnahmen für unnötige LKW-Spazierfahrten eine Goldgrube geworden, obwohl sich der Großteil des Unfugs aufgehört hätte.
Der ganze Schengenwahnwitz hätte nicht sein brauchen.
Und die Arbeitsmarktmisere sowieso nicht.

Bild des Benutzers Grenzwolf
Bild des Benutzers Grenzwolf
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... mit welcher er vor kurzer Zeit den Faymann noch von genau dem Gegenteil "beraten" hat.

Ich denke, dass es derzeit eine Art "Umfragewerte-Amoklauf" ist, welchen die SPÖ da an den Start gebracht hat. Von Läuterung kann keine Spur sein, denn keiner von ihnen hat gesagt, was in solchen Fällen der "Kehrtwendung" zu sagen wäre. Vorausgesetzt, man hat Anstand, und meint es wirklich ernst.

"Hallo Leute - wir haben die Lage etwas anders bewertet, und sind nun drauf gekommen, dass es anders doch besser ist. Vergebt uns bitte - wir werden ab sofort das Beste für Euch machen."

Mir tät´s schon reichen, wenn der Häupl sagen tät - "... heast, äs Wappler - des woar net ganz richtig, wos mia bis jetzt gmocht hom, ober jetzt haben wir die Sache erkannt, und oabeitn für Eich, und des Land"

Ich denke, dass es nur ein "Amoklauf" ist, welcher von den Umfragewerten und der Bundespräsidenten-Wahl ausgelöst ist. Und nachher geht´s wieder nach Unvernunft weiter

Würde mich freuen, wenn ich falsch liege

Ich gehöre keiner politischen Partei an, also muss ich auch nicht politisch korrekt sein.
"Grenzwolf" - abgeleitet vom gleichnamigen Film aus dem Jahr 1980

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Unsere hohe Arbeitslosigkeit ist nicht nur auf den unkontrollierten Flüchtlingszuzug zurückzuführen. Jedesmal wenn Leistungen an ausländische Unternehmen vergeben werden, schadet das der Volkswirtschaft und Arbeitsplätze gehen in Österreich verloren. Wenn ein privates Unternehmen outsourct ist es schon schlimm, wenn das der Staat tut, ist das unentschuldbar. Beispiele dafür gibt es genug.

Bild des Benutzers ex8794er
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Nazi aber auch die Blauen, haben die doch wie schon so oft etwas vorhergesagt was dann regelmäßig auch eingetroffen ist, das kann doch nicht mit rechten Dingen zu gehn oder macht es wirklich so viel aus wenn man das Oberstübchen auch zu dem benutzt für das es vorgesehen ist

“Ein marxistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert”

Alexander Solschenizyn

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den zuzug von "arbeitskräften" zu beschränken. dabei geht es gar nicht um arbeitswillige sondern nur um die, die ganz genau wissen, wie sie unseren sozialtopf auslecken können. mir wird schon schwummerig, wenn ich an die vielen eindringlinge, die NICHT aus europa sind, denke...ich glaube so viele nasse fetzen, um den ganzen apparatschik davon zu jagen, gibt es gar nicht. und da wird auch noch über obergrenzen geleiert. nix obergrenze - STOP und zwar sofort!

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wäre: "wieder zurück, und zwar sofort!"

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