Merkels Willkommenskultur beflügelt Asylindustrie: Obdachlose sollen Heim für „Flüchtlinge“ räumen

Ein Musterbeispiel, wie die Asylindustrie funktioniert, liefert in einem Beitrag auf anschauliche Weise der Rundfunk Berlin-Brandenburg. Im „Gästehaus Moabit“ hatten in den letzten beiden Jahrzehnten zuvor Obdachlose ein Dach über dem Kopf gefunden. In eigenen Zimmern konnten sie Boden unter den Füßen gewinnen und hatten die Chance, ein geregeltes Leben beginnen. 22,50 Euro pro Person und Nacht überwies das Jobcenter dem Betreiber, also beinahe 700 Euro pro Monat für ein lausiges Zimmer. Für  die Beherbergung von 33 Obdachlosen nahm der Betreiber 22.000 Euro pro Monat ein.

Doch warum sich mit im Vergleich wenig Geld begnügen, wenn sich mit „Flüchtlingen“ viel mehr herausholen lässt? Kanzlerin Merkel wird noch lange Zeit für reichlich Nachschub sorgen und der Steuerzahler wird für die Kosten schon aufkommen. Und diese Kosten sind enorm. Pro „Flüchtling“ und Nacht überweist die Behörde bis zu 50 Euro. Und wer sagt, dass hier pro Zimmer nur ein „Flüchtling“ hausen muss? Es lässt sich also ein Vielfaches vom bisherigen Erlös herausholen. Eigentümer und Betreiber können sich die Hände reiben. In diesem Bewusstsein kündigte der Eigentümer dem bisherigen Betreiber und vermietete an „Gikon Hostel“. Dieses Unternehmen beherbergt bereits an sieben Standorten im Berlinder Bezirk Mitte rund 100 "Flüchtlinge". Im Impressum der Webseite von „Gikon Hostel“ scheint ein Hassan Nemr auf. Man einigte auf eine monatliche Miete von 23.000 Euro.

Sozialstadtrat macht Betreiber Strich durch die Rechnung

Doch die meisten der Bewohner wollten ihr Heim nicht kampflos aufgeben. Bis 31. Jänner hätten sie ausziehen sollen. Doch wohin? Sie wandten sich an die Presse und auch der Sozialstadtrat des Bezirkes Mitte, Stephan von Dassel, wurde auf den Fall aufmerksam. Seither setzt er sich für die Bewohner ein. Er versicherte ihnen, dass sie trotz Kündigung des bisherigen Betreibers nicht so einfach auf die Straße gesetzt werden können, und kündigte an, dass die Tagespauschale nun vom Bezirk überwiesen werde. Nun hat der neue Betreiber allerdings ein Problem. Beginnend mit dem Mietvertrag müsste „Gikon Hostel“ ab 1.März pro Monat 23.000 Euro überweisen, was mit den bisherigen Einnahmen nicht gedeckt ist, zumal von den ursprünglich 33 nur noch 28 Personen im Gästehaus wohnen. Und um eine Klärung der Rechtslage herbei zu führen, müssten entweder der Betreiber oder der Eigentümer Klage einreichen.

In der Not hat „Gikon Hostel“ angeboten, für die Obdachlosen „in einer anderen räumlichen Aufteilung“ eine Etage des fünfgeschoßigen Gebäudes zur Verfügung zu stellen. Was wahrscheinlich zu bedeuten hat, dass die bisherigen Zimmer entsprechend verkleinert werden sollen. Vom Betreiber wurde auch eine Unterkunft an einem anderen Standort, allerdings in Mehrbettzimmern angeboten, was die Bewohner aus verständlichen Gründen ablehnten.

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