Mainstream bricht ein: NEWS-Verlag erwartet für 2015 Millionendefizit

Der News-Verlag soll sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden und benötigt angeblich millionenschwere Hilfszahlungen seiner Gesellschafter. Foto: alainalele / flickr (CC BY 2.0)
Der News-Verlag soll sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden und benötigt angeblich millionenschwere Hilfszahlungen seiner Gesellschafter.
Foto: alainalele / flickr (CC BY 2.0)
15. Februar 2016 - 10:25

Der Mainstream-Presse geht es zusehends an den Kragen. Angeblich benötigt die NEWS-Verlagsgruppe, einer der großen Magazinkonzerne Österreichs, eine Millionenspritze von seinen Gesellschaftern. Ihr gehören die beiden wichtigsten politischen Wochenmagazine Österreich - NEWS und profil - an. Beide sind mit massivem Leserschwund konfrontiert. Beteiligungen an der Verlagsgruppe halten neben der deutschen Bertelsmann-Tochter Gruner+Jahr auch die Familie Fellner (Österreich), sowie der Kurier.

NEWS-Verlag soll für 2015 Millionendefizit ausweisen müssen

Laut Informationen der Zeitung Der Standard soll der Verlag im vergangenen Jahr 2015 acht bis neun Millionen Euro Minus gemacht haben. Ausdrücklich verweist der Bericht auch auf  "andere Quellen", die ein noch schlechteres Ergebnis erwwaren würden. Der Geschäftsführer des erst 2014 aufgrund schwindender Leserschaft umstrukturierten Verlags, Horst Pirker, meint dazu, die Bilanz für 2015 sei noch nicht abgeschlossen, für 2016 erwarte man aber wieder "positive Jahresergebnisse". Fakt ist, dass im Jahr 2014 der Umsatz laut Bilanz um 10 Millionen Euro, von 99 auf 89 Millionen Euro, sank. 

Keine Lust auf finanzielle Zuschüsse

Nun müssen dem Verlag laut Pirker "Mittel zur Abdeckung der negativen Betriebsergebnisse der letzten Jahre" zugeführt werden. Die NEWS-Gründerfamilie Fellner, immer noch am Verlag beteiligt und mittlerweile unter anderem Inhaber der Tageszeitung Österreich, wollen sich laut Standard aber gegen den Finanzzuschuss querlegen und dies auch vertraglich zugesichert bekommen haben. Auch der Kurier soll über den millionenschweren Finanzzuschuss nicht erfreut sein, ging doch die verkaufte Auflage der Wiener Tageszeitung von 2012 bis 2015 ebenfalls deutlich zurück - um rund 20.000 auf knapp 140.000 Stück.

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Kommentare

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Dem Steigbügelhalter Fellner werden seine Freunde schon helfen. Einige Millionen vielleicht aus WIEN - bei 7 MILLIARDEN Schulden - egal!!
Dafür muss er die „Blauen“ halt bei den nächsten Interviews wieder wie Dreck behandeln!!

Auch von PRÖLL und Konsorten wird eine finanzielle Unterstützung kommen, damit die ganze Wahrheit über div. Schweinereien nicht zum Stimmvieh gelangt.

Für seitenweise „arme Flüchtlinge“ haben Fellner und Co. immer Platz!!

ECHTÖSTERREICHER werdet endlich MUNTER!!!

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Mein Hausarzt hat diesen Müll schon aus seinem Wartezimmer verbannt. Auch im Kaffeehaus gibt's mittlerweile "Zur Zeit", "Info-Direkt", "Fakten", "Die Aula" "NFZ" und andere Zeitschriften der Wahrheitspresse!

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Na, da wird aber dieser hochmütige Einfaltspinsel quietschen, wenn er Geld locker machen soll! Dabei sollte er mit seinem antikapitalistischen Wertvorstellungen eh gar nicht am Geld hängen! Aber so sind diese linken Halunken: Wasser predigen und Champagner saufen!

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Ich empfehle dem Verlag und der Familie Fellner, der Einfachheit halber nur noch EIN EINZIGES Produkt herauszugeben, das man am besten "Avusturia Prawda" nennen könnte. Der Bundespräsident und sein Kasperl würden es bestimmt abonnieren!

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...weg mit den Drecksblättern News und Profil!!!

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