SPÖ-Politiker kommen mit Polizeischutz zu Bürgerversammlung wegen Asylantenheim

Das Massenquartier für Asylanten in Wien-Liesing wird Anfang März bezogen (linkes Gebäude). Unmittelbar gegenüber wohnen zahlreiche Liesinger Bürger. Foto: FPÖ Liesing
Das Massenquartier für Asylanten in Wien-Liesing wird Anfang März bezogen (linkes Gebäude). Unmittelbar gegenüber wohnen zahlreiche Liesinger Bürger.
Foto: FPÖ Liesing
14. Februar 2016 - 16:47

Seit Bekanntwerden der Pläne, in Wien-Liesing eine Massenunterkunft für Asylwerber einzurichten, rumort es im Bezirk gewaltig. Binnen kürzester Zeit wurden tausende Protestunterschriften gesammelt, Stadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) und Bezirksvorsteher Gerald Bischof (SPÖ) gerieten mächtig in die Defensive. Als Placebo versprach man bereits eine Reduktion der ursprünglich beabsichtigten Zahl von Asylanten auf 750 Personen. Bei einer von der FPÖ beantragten Bürgerversammlung am letzten Freitag gingen die Wogen dennoch hoch.

Gespannte Atmosphäre im Saal

Im mit 600 Menschen voll besetzten Saal ist die Spannung greifbar. Auf der einen Seite wütende, verunsicherte Bürger und am Podium Politiker, die dachten, sie könnten so wie bisher widerstandslos gegen das Volk regieren. Eine gezielte Einladungspolitik und namentliche Anmeldung zur Veranstaltung hat den roten Protagonisten auch nicht geholfen. Aus dem Publikum war keine Unterstützung zu erwarten. Dementsprechend alt sahen ihre Gesichter aus. Neu war allerdings, dass die Regierenden bereits Angst vor den Bürgern zu haben scheinen. Wie ist es sonst zu erklären, dass man ein gutes Dutzend Polizisten aufmarschieren ließ?  

Projekt wird durchgezogen

Die anwesenden Politiker und der ihnen beigestellte Stadthauptmann Walter Czapek hatten viele Fragen, insbesondere zur Sicherheit, zu beantworten. Eine von den Bürgern geforderte Umzäunung des Asylantenquartiers lehnte Bezirksvorsteher Bischof ab. Flüchtlingskoordinator Peter Hacker konnte es sich nicht verkneifen, von den Zuwanderern als Menschen, „die auf der Flucht zu uns gekommen sind und ganz normale Lebensbedingungen wollen“, zu reden. Und er sprach von anderen Projekten in Wien, die wesentlich größer seien als jenes in Liesing mit 750 Asylanten. Das Objekt werde Anfang  März bezogen.

Was die Leute von hilflosen Beschwichtigungsversuchen halten, bekam SP-Gemeinderat Deutsch zu spüren. Seine im Politikerkauderwelsch vorgetragene Argumentation ging in Gelächter und Buh-Rufen unter. Emotional waren die Wortmeldungen aus dem Publikum, die ihre Angst und Besorgnis über das, was auf sie zukommt, artikulierten.

Eine weitere Bürgerversammlung findet am 16. Februar statt.

wandere aus, solange es noch geht

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Kommentare

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illegalen Einwanderer/angeblichen Flüchtlinge kommen aus Gesellschaften, deren Zivilisationsgrad irgendwann im frühen Mittelalter eingefroren wurde.
Das relativiert zwar ihre persönliche Schuld, macht aber auch unzweifelhaft, dass sie in Europa nichts zu suchen haben.
Und in Asylunterkünften muss man schon Syrer, Iraker, Afghanen, Eritreer etc. räumlich trennen, weil sie sich sonst gegenseitig umbringen. Aber mit der einheimischen Bevölkerung werden die selbstverständlich respektvoll und freundlich umgehen und den hiesigen Steuerzahlern fünfmal täglich für das Anschaffen der Sozialhilfe/Unterstützung danken.

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wird sicher zumindest "spannend" dort.
Denke man wird einfach den FKK Bereich schliessen müssen und den Rest mit "muttersprachigen Insel- Sittenwächtern" überwachen.
Selbstverständlich die Badegäste.
Gab's vor einigen Jahren schon mal: bärtige ältere Männer mit Kapperl, Wolleste und Rock im Sommer umschleichen mit zumindest groooßen Augen auf auf der Insel die Nackerpatzerln, von denen ein Gutteil in der Altersklasse vom sel. WALULISO war, und dann kam der muselmanische Aufschrei um ein Verbot der Nackten weil der Anblick das Auge der Gläubigen beleidigt.

Damals stiegen die noch auf die Seife mit der Forderung aber heute oder morgen?

Das Einwandererlager im Kraftwerk Donaustadt/ Biberhaufenweg - darunter möglicherweise ev. auch einmal eingeschlichene Agressoren in einem strategisch wichtigen Objekt & freiwillig einquartiert - wird zumindest dem zeigefreudigerem Teil der Refutschi well come Szene beider Ufer gefallen.

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Test

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Hier geht's, anderswo ist Zensur bei "unzensuriert".
"Unzensuriert" hat schon genug von unbequemen Meinungen.
Vor allem Putins Lügen- und Kriegspropaganda darf nicht gestört werden.