Vertrauen in Glock größer als in Staat: Anträge in Wien auf Waffenbesitz verzwanzigfacht

Immer mehr Österreicher zieht es auf den Schießstand. Sie vertrauen einer Waffe mehr als dem Schutz durch den Staat. Foto: United States Government / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Immer mehr Österreicher zieht es auf den Schießstand. Sie vertrauen einer Waffe mehr als dem Schutz durch den Staat.
Foto: United States Government / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
15. Februar 2016 - 12:33

Österreich hat bereits 266.095 Waffenbesitzer. Und der Boom hält weiter an - dazu gibt es beeindruckende Zahlen in der Tageszeitung Die Presse: Demnach wurden im Bezirk Krems im Vorjahr fast doppelt so viele Besitzkarten ausgestellt wie noch 2014, im Bezirk Urfahr-Umgebung (Oberösterreich) hat sich die Zahl verdreifacht, in Wien binnen zwei Monaten mehr als verzwanzigfacht. Das Vertrauen in den Staat, der die Bürger beschützen soll, ist so gering wie schon lange nicht mehr. Also vertrauen immer mehr auf den Selbstschutz und kaufen sich eine Waffe.

Angst vor Flüchtlingen

Auslöser für den Boom ist die nach Exzessen wie in Köln wachsende Angst vor den vielen Illegalen Zuwanderern. Die Waffenhändler dürfen sich also über die Willkommenspolitik der Bundesregierung freuen - Kanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) könnten demnach auch als Waffenhändler gesehen werden. Denn erst seit die beiden Parteichefs die unkontrollierte Zuwanderung zugelassen haben, blüht das Waffengeschäft. In der Presse sagt Alexander Skoff vom Wiener Waffengeschäft Joh. Springer´s Erben, wer die Waffenkäufer sind:

Es sind Menschen aus allen Bildungsschichten und aus verschiedenen Milieus, die zu uns kommen. Da gibt es keine Muster.

Dass die Österreicher derart aufrüsten überrascht insofern, als hier stets der Grundsatz galt, dass weniger Waffen mehr Sicherheit bringen. Das Gewaltmonopol des Staates hat aber derart an Vertrauen verloren, dass auch hierzulande schon das abgewandelte Staatsmotto der USA gilt - "In Glock we trust", statt "In God we trust".

Unzensuriert-TV hat ausführlich über Pläne der EU berichtet, den Waffenbesitz weiter einzuschränken. Auch diese sind ein möglicher Antrieb für viele Bürger, sich noch rechtzeitig zu bewaffnen:

wandere aus, solange es noch geht

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Kommentare

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werden einige Waffen für die Übermacht der Asylanten nichts nützen. Dem Mob widersteht keine Glock. Sind wir bald ein zweites Syrien??????????????????

Exodus

Bild des Benutzers DENKEN IST FREI
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Alles ist schön aber man sollte immer einen Plan B haben. (Der INTELLIGENTE sorgt vor)

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In Glock we trust!

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Kann ein deutscher Staatsbürger in Österreich einen Waffenschein beantragen? Hier in Deutschland ist es schier unmöglich geworden.

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da für den Antrag einer WBK (Waffenbesitzkarte) u. a. die Meldebestätigung (Nachweis des Hauptwohnsitzes, früher auch "Meldezettel") und der Staatsbürgerschaftsnachweis benötigt wird. Außerdem kann der Antrag nur persönlich an der jeweils zuständigen BH (Bezirkshauptmannschaft) gestellt werden (= jener BH, in der der Hauptwohnsitz fällt).

Bewahrer (...) vor fremden Janitscharen (Teil des Wappenspruchs, 1618)

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Jetzt bekommt man neuerdings auch schon negative Bewertungen, wenn man auf gesetzliche Grundlagen hinweist...
All jene, die sich dahingehend bemüßigt fühlen, ersuche ich um entsprechende Erklärung. Andererseits sind negative Abstimmungen in dieser Hinsicht nicht gerade als produktiv zu werten.
PS: Persönlich ist es mir wirklich egal, wie viele Leser über meine Beiträge negativ abstimmen - ich führe keine Statistik. Es würde mich allerdings schon interessieren, worin die Intention liegt, auf gesetzliche Grundlagen einerseits hinzuweisen, andererseits aber eine negative Bewertung zu erhalten.

Bewahrer (...) vor fremden Janitscharen (Teil des Wappenspruchs, 1618)

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Politiker unter den Käufern sind, vermutlich ein erheblicher Teil von SPÖ und Grünen. Vielleicht sogar viele, die die Bevölkerung vom Waffenkauf abraten und zur Solidarität mit Flüchtlingen aufrufen, während sie sogar gebräunten österr. Urlaubern aus dem Weg gehen, wenn sie sie für Ausländer halten. Mit dem Willkommensgetue wollen sie nur die Asylpolitik in Schwung halten, weil sie selbst gut daran verdienen. Beim Flaggenschwingen geht es nur darum, den Widerstand gering zu halten und möglichst viele Dumme zum Mitmachen zu bewegen. Denen redet man ein, dass sie klüger als die Masse sind, wodurch sie sich geschmeichelt fühlen, weil sie das noch nicht oft in ihrem Leben gehört haben. Sie bekommen das Gefühl, dass alles, was sie machen richtig ist. Sie verlieren sich in einem Taumel aus Euphorie, Hass und Zorn und können nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden. - Dumme Menschen, die denken, dass sie klug sind. Aber so funktioniert Extremismus auf der ganzen Welt!

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Gesamtkosten ca. 500,-- (psych. Gutachten, Waffenführerschein, Gebühren) Das Geld ist gut angelegt. Brauchbare Waffen (Pistole, Revolver, Halbautomatische Gewehre) gibt es für wenige huntert Euro, so dass man am Ende mit 1.000,-- hinkommt.