Babys sind die Opfer des tückischen Zika-Virus in Brasilien.

Bild: Netito777 / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Medizin: Zika-Virus in brasilianischen Babyhirnen entdeckt

Neue Meldungen aus der medizinischen Fachwelt lassen wegen des Zika-Virus die Alarmglocken schrillen. Das Virus wurde jetzt von brasilianischen Medizinern in Babyhirnen nachgewiesen. Eine Ärztin, die für die brasilianische Gesellschaft für Pathologie entsprechende Untersuchungen angestellt hat, konnte das Virus im Hirngewebe von Babys entdecken. Mittlerweile sind seit Oktober bereits mehr als 4.000 Babys in Brasilien von den Gesundheitsbehörden registriert worden, die unter Verdacht stehen, vom Zika-Virus befallen zu sein. Bei den Kleinkindern führt das Virus zu Schädelfehlbildungen, die zu schweren Behinderungen führen können.

Insgesamt sollen in Brasilien mehr als 1,5 Millionen Menschen von dieser durch die Gelbfiebermücke übertragenen Ansteckung befallen sein. Die brasilianischen Behörden, neben den Gesundheitsdiensten auch das Militär, sind nun großräumig ausgeschwärmt, um durch Desinfektionsmaßnahmen und Schädlingsbekämpfung der Ausbreitung des Zika-Virus Herr zu werden.

Weltgesundheitsorganisation hat Gesundheitsnotstand ausgerufen

Auf internationaler Ebene hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Anfang Februar 2016 den Gesundheitsnotstand ausgerufen. Die WHO versucht, durch diese globale Maßnahme eine weitere Ausbreitung des derzeit in Süd- und Mittelamerika wütenden Virus zu verhindern. Gleichzeitig hat man durch diese Notmaßnahme auch die Lehren aus der Ebola-Seuche 2014 in Schwarzafrika gezogen, wo Experten der WHO ein zu zögerliches Vorgehen vorgeworfen hatten. 

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