Bundespräsident Heinz Fischer als roter politischer "Suppenkasper"

Heinz Fischer versucht, die "Willkommenskultur" ideologisch zu retten.  Foto: Arne Müseler / Wikimedia (CC BY-SA 3.0 DE)
Heinz Fischer versucht, die "Willkommenskultur" ideologisch zu retten.
Foto: Arne Müseler / Wikimedia (CC BY-SA 3.0 DE)
17. Februar 2016 - 12:28

Ein "Suppenkasperiade" fand am 15. Februar 2016  in der österreichischen Präsidentschaftskanzlei statt. Der scheidende Bundespräsident Heinz Fischer lud gemeinsam mit der Vorsitzenden der Katholischen Frauenbewegung zum Suppenessen für die Aktion Familienfasttag 2016 in die Wiener Hofburg ein. Fischer nutzte diese Veranstaltung, um wieder ganz in die Rolle des SPÖ-Chefideologen zurückzufallen. Den Rahmen dafür spendeten Kardinal Christoph Schönborn, Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP), Frauen- und Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Sozialminister Alois Stöger und Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser(alle SPÖ).

Fischer wurde seiner roten Rolle einmal mehr gerecht und nutzte die Öffentlichkeit dazu, eine verbale Lanze für die sogenannte Willkommenskultur zu brechen, die immer mehr ins gesellschaftspolitische Abseits gerät. Er wurde so zu einem politischen Suppenkasper, dem die aktuelle Suppe der politischen und gesellschaftlichen Realitäten einfach nicht passt, von der er nicht löffeln möchte.

Für Fischer ist Willkommenskultur ein Kampfbegriff

Laut Fischer hat sich die Begriffsqualität im Zusammenhang mit der Willkommenskultur völlig gewandelt. Dafür macht der Bundespräsident eine wachsende Widersprüchlichkeit verantwortlich, die diesen Begriff letztendlich zu einem Kampfbegriff mache:

Es ist nicht zu übersehen, dass es in Österreich, in Deutschland und anderen europäischen Staaten einen schmerzhaften und schwer zu lösenden Widerspruch zwischen dem Asylrecht und anderen Grundrechten einerseits sowie der drohenden Überlastung durch eine rapid anwachsende Zahl von Flüchtlingen andererseits gibt. […] Aber der Begriff „Willkommenskultur“ ist offenbar ein Kampfbegriff, mit dem man den Eindruck erwecken will, dass Flüchtlinge wie Luxustouristen behandelt werden, die man nach Österreich einladet und ihnen einen roten Teppich ausrollt, was aber weder in Deutschland noch in Österreich noch sonst wo der Fall ist. […] Was viele Flüchtlinge auf dem Weg von zerbombten syrischen Städten über gefährliche Zwischenstationen und Zwischenstrecken bis zu den Flüchtlingslagern oder Auffanglagern in Mitteleuropa erleben und erleiden, ist wahrscheinlich gerade jenen nicht bewusst, die eine angebliche „Willkommenskultur“ ironisieren und kritisieren.

Schlussendlich droht der SPÖ-Bundespräsident der heutigen Generation auch noch mit einer zukünftigen Vergangenheitsbewältigung:

Meines Erachtens steht fest, dass das Verhalten der europäischen Gesellschaft und einzelner europäischer Staaten in Zukunft und von der nächsten Generation genauso sorgfältig analysiert und bewertet werden wird, wie wir das Verhalten früherer Generationen in kritischen Phasen unserer Geschichte beurteilen und bewerten. Ich möchte nicht haben, dass die nächste Generation uns vorwerfen muss, dass wir bei der Lösung des Flüchtlingsproblems versagt und außerdem das europäische Projekt stark beschädigt haben.

wandere aus, solange es noch geht

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Kommentare

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fischer hat sogar klestil (ich und meine margot) übertroffen und der war schon eine vorgabe. dafür hat fischers frau, nicht die aus'm märchen, gejammert daß sie die leibwächter vermissen wird. obs denen auch so ergeht? eines steht jedenfalls fest. das häusl in der hofburg wird bald frei. so wie ich es auch für österreich erhoffe!

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..., daß die nächste Generation uns vorwerfen muß, daß wir bei der Lösung des Flüchtlingsproblems versagt ... haben".
Bei Fortsetzung seiner und der Bundesregierung praktizierten Politik wird das mit Sicherheit eintreten! Auch wenn er das nicht möchte! Nächste Generationen urteilen nicht zwangsläufig dermaßen hirnausschaltend, wie er (sich das so vorstellt)! Solche BPen sind entbehrlich!

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irgendwo etwas gratis zu mampfen gibt, ist der unnütze rote Häuslheinzi natürlich dabei. Man sieht ihn in den Seitenblicken und in der Bussibussi-Gesellschaft öfter als in der Hofburg. Aber sinnvolles arbeiten und für das Volk was leisten war noch nie seine Stärke und seine salbungsvollen Absonderungen kann er sich sonst wo hinstecken.
Wird höchste Zeit dass er endlich abhaut, er wird uns leider noch mit einer dicken Pension fürs Kasperlspielen und
Nichtstun als Altlast auf der Tasche liegen. Time to say goodbye.

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Die großzügig ausgebaute Landvilla des langjährigen SPÖ-Naturfreunde-Präsidenten Heinz Fischer liegt inmitten des an sich mit striktem Bauverbot belegten Landschaftsschutzgebiets Hohe Wand.
Ein altes Bauernhaus brannte dort eines Tages ab, dem einheimischen Besitzer wurde die Wiederaufbaubewilligung aus Naturschutzgründen verweigert, er sah sich schließlich gezwungen, den 2800 m²-Traumgrund um nur 59.000 Schilling zu verkaufen.
Als Interessenten traten die Geschwister Heinz u. Edith gemeinsam mit Vater Rudolf Fischer auf, kauften, und kurz danach war auch eine Baugenehmigung erteilt. Ein weiterer Ausbau erfolgte 1981. Der Naturschutz-Sachverständige wehrte sich erfolglos gegen das Verlangen der Familie Fischer, erlitt schließlich einen Herzinfarkt und mußte ins Pension gehen. Als Grund gab er der "Wochenpresse" gegenüber "die Fischer-Geschichte" an: "Ich hab mich so geärgert." Ja, im Sozialismus sind alle Menschen gleich, bloß sind manche noch ein bißchen gleicher.

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patientia nostra? *
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Gott sei Dank nicht mehr lange.
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* Diesen Spruch malte Heinz Fischer (allerdings ohne "Henricus Piscator") ins Begrüßungsbuch des Udo Proksch alias Serge Kirchhofer, als der nach kurzer Haft wieder (kurz) ungesiebte Luft atmen durfte. Deutsch: Wie lange noch wollt ihr unsere Geduld missbrauchen?
.
Man sieht also welch untrügliches Einschätzungsvermögen in juridischem Belang der Herr Fischer an den Tag zu legen imstande war und daher noch ist.
Das festzustellen, dazu braucht es keine "künftige Generation", das kann jeder, der mit offenen Augen schon heute durchs Leben geht.

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… künftige Generationen werden uns kritisch beurteilen. Nur NICHT so wie er sich das vorstellt!
Die werden sich verwundert fragen,
> wie es denn möglich war, dass ein Kulturvolk innerhalb weniger Jahre sein Abendland gegen primitivste, längst überwundene Gesellschaftsformen austauschen ließ.
> wie es möglich war, dass unter dem Decknamen falsch verstandener „Humanität“ ganze Horden krimineller Elemente praktisch eingeladen wurden um hier ihre Vorstellung zu besorgen, welche obendrein noch dazu als "Bereicherung" empfunden werden sollte.
> wie es möglich war, dass spätestens ab dem Zeitpunkt, als Frauen und sogar Kinder von Barbaren massenhaft geschändet wurden, derartige Invasoren nicht umgehend interniert bzw. repatriiert wurden.
> wie es möglich war, dass Milliarden (!) für Zivilokkupanten aufgewendet wurden, während die eigene Bevölkerung immer mehr geschröpft wurde.
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Fortsetzung unten

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> wie es in einem Rechtsstaat möglich war, dass dieser zwecks Durchsetzung der Flutung ausgehebelt wurde und gleichzeitig diejenigen Staaten, welch die EU-Grenzen gesetzeskonform schützten, von einer abgehobenen ferngesteuerten Politiker-Clique massivst angepöbelt wurden.
> wie es möglich war, dass sogar fremdländische Intensivtäter als „Schutzsuchende“ weiter ihr Unwesen treiben durften, während die heimische Bevölkerung in die Rolle Schutzsuchender vor derartigen „Schutzsuchenden“ gedrängt wurde.
> wie es möglich war, dass Länder welche eine gescheiterte Migrationspolitik, welche ganze Stadtteile (in Paris, Brüssel, Schweden, London …) in nordafrikanische Slums verwandelte, nicht im Nachzugsverfahren kopieren wollten, als „uneuropäsch“ beschimpft bzw. eingestuft wurden.
> wie es möglich war, dass antisemitische Übergriffe (z.B. auf israelische Fussballspieler) plötzlich als Kavaliersdelikte eingestuft werden mussten wenn die Schläger „Bereicherer“ waren.

Fortsetzung unten

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Sie brauchten gar nicht in die Zukunft blicken, die von Ihnen gepriesene Willkommenskultur können Sie jetzt schon retrospektiv bewundern, wo sie bereits in der Vergangenheit vollzogen wurde:
Vielleicht bei einem Spaziergang nach der Pensionierung durch Pariser
Banlieues, aber bitte nicht mit ihrer Gattin oder jüdischen Freunden!

Bild des Benutzers MarkusStark
Bild des Benutzers MarkusStark
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Aber für das ist er viel zu unlustig.
Also weg mit dem Alten Sack !!

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mit der Altwiener Theaterfigur des Kasperl verwechseln.
Jede Ähnlichkeit des BPF mit dem gescheiten, lustigen Kasperl ist nicht einmal zufällig und unbeabsichtigt.

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