Krimineller Graffiti-Sprayer Puber wird in Wien als Künstler gefeiert

Wiener Kunstverständnis: Einem kriminellen Sprayer wird eine Bühne geboten.  Foto: PiccoloNamek / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Wiener Kunstverständnis: Einem kriminellen Sprayer wird eine Bühne geboten.
Foto: PiccoloNamek / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
18. Februar 2016 - 11:21

Kriminalität als Kunst. Dies wird ab dem 17. Februar in Wien rund um einen sogenannten „Graffiti-Künstler“ veranstaltet. Die HO Gallery unter der Leitung des Kunstsammlers Martin Ho präsentiert den verurteilten Sprayer Puber und dessen Werke. Der Züricher suchte in den Jahren 2013 und 2014 die Bundeshauptstadt Wien heim.

Der vom Strafgericht nach seiner Verhaftung verurteilte Sprayer soll einen Gesamtschaden von mehr als 50.000 Euro verursacht haben. Verurteilt wurde Puber schlussendlich zu 10 Monaten bedingter Haft.

Puber nimmt Anleihen bei Hitler mit „Mein Kampf Vol. 1“

Wie schräg sogenannte Graffiti-Künstler wie Puber sind, beweist allein schon seine sprachliche Anleihe bei Adolf Hitler. Puber nennt den parallel zu seinen Werken gezeigten Kurzfilm über seine kriminellen Streifzüge durch Wien nämlich „Mein Kampf Vol. 1“.

Dass Puber durchaus Nachahmer findet, beweist etwa die Situation in Wien-Margareten. Dort sind die Sachbeschädigungen durch kriminelle Sprayer in den letzten Monaten sprunghaft angestiegen. Dies beschäftigt auch die Bezirkspolitik. Die FPÖ-Fraktion im Margaretener Bezirksparlament will hier entsprechende Anträge zu einer massiven Bekämpfung des Sprayer-Unwesens setzen.

wandere aus, solange es noch geht

Wollen Sie täglich per Mail über die neuesten Artikel informiert werden? Hier können Sie sich anmelden.
Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in

Kommentare

Bild des Benutzers ex8794er
Bild des Benutzers ex8794er
21
52

verstehe ich was anderes als die linke Seite, denn was diese als Kunst bezeichnen ist nichts anderes als die Beschädigung fremden Eigentums und deshalb sollten die mit gerichtlichen Strafen und Schadenersatzforderungen eingedeckt werden das es gleich so raschelt im Gebälk und wieder Vernunft und Achtung vor fremden Eigentum zum tragen kommt

“Ein marxistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert”

Alexander Solschenizyn

Bild des Benutzers QuoVadis
Bild des Benutzers QuoVadis
41
54

Wenn es nach mir ginge, so dürfte er seine Schmierereien wieder fein säuberlich ablecken.
Die sogenannten "Kunstexperten" und sonstigen Fans könnten ihm gerne dabei behilflich sein.

//-->