Neue Weltanschauung: Peter Pilz kritisiert Trennung zwischen Südtirol und Österreich

Peter Pilz gibt zu, dass Südtirol mit einem Zaun von Österreich getrennt wird. Foto: Gerold Neuwirt / flickr (CC BY-SA 2.0)
Peter Pilz gibt zu, dass Südtirol mit einem Zaun von Österreich getrennt wird.
Foto: Gerold Neuwirt / flickr (CC BY-SA 2.0)
19. Februar 2016 - 10:00

Ein Zaun am Brenner sollte künftig den massiven Flüchtlingstrom von italienischer Seite stoppen. Dass damit aber auch Nordtirol von Südtirol plakativ abgetrennt wird, ist doppelt bitter. Weil die Zuwandersungswellen von Seiten der mitteleuropäischen Regierungen nicht eingedämmt werden, muss nun auch das deutsche Südtirol dran glauben. Verärgert reagieren aber nicht nur Bewohner, sondern erstaunlicherweise auch der Grüne Nationalratsabgeordnete Peter Pilz. Er wirft der ÖVP vor, zu trennen, was zusammengehöre.

Grüner Sinneswandel?

Das sind wohl eher neue Töne und Zeilen, die man diese Woche von Pilz im sozialen Netzwerk Twitter vernehmen konnte. Wo sonst gerade dieser über jegliche Herzensangelegenheiten der Freiheitlichen und dem konservativen Umfeld schimpft, gab er nun zu, dass Südtirol doch zu Österreich gehören würde. Dank der ÖVP könne man den geplanten Zaun am Alpenpass auch "Benito-Gitter" taufen.

Ob die neue Weltanschauung auf einen generellen Sinneswandel zurückzuführen ist, oder einfach nur ein Angriff an die verantwortliche ÖVP darstellen sollte, ist unklar.

Auf Twitter kann man den Beitrag des linken Abgeordneten nachlesen:

Den Zaun am Brenner könnte man aus historischen Gründen "Benito-Gitter" taufen. Weil endlich getrennt wird, was zusammengehört. Dank ÖVP.

wandere aus, solange es noch geht

Wollen Sie täglich per Mail über die neuesten Artikel informiert werden? Hier können Sie sich anmelden.
Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in

Kommentare

12
12

er ist halt kein fundi und und kann a ned zuschaun, wie glawischiwaschi und vasilinkuh 30 jahre arbeit gegen die wand fahrn - beileid - saubere arbeit - falsche partei!

würden wahlen etwas bewirken wären sie längst verboten! trotzdem macht es sinn die lügner der letzten regierungen abzustrafen, sonst lernen die es nie!

Bild des Benutzers Grenzwolf
Bild des Benutzers Grenzwolf
16
17

... eine Wiederbetätigung - oder zumindest annähernd ;-)
Wenn der Peter Pilz einigermaßen als seriös und qualifiziert geltend in die verdiente Polit-Pension will, dann sollte er sich von dem gutmenschlichen, doch dafür scheinmoralischeren Verein der Mann-Weiber und Weib-Männer mit dem Hang zu Absonderlichkeiten aller Nichtsnutzigkeiten, und anderen Unsinn, trennen.

Ich persönlich favorisiere zwar keine politische Partei, weil ich keiner nahe stehe, doch vielleicht wäre gerade die FPÖ seine Heimat.
Denn sagt man ja, dass mit zunehmendem Alter die Vernunft einkehrt. Und Alter hat er nun ja schon ein ansehnliches, und alles davon als die ewige Numer Zwei in der Politik verbracht. Dabei ist Pilz um Klassen besser, als alle diese Luna´s und anderen Cek´s.

Herr Strache - nehmen´s ihn auf, und verleihen Sie ihm den Titel eines Ehren-Obmannes auf ewige Zeiten. Ein Karriere-Sprung, der ihm sicher gefallen könnte, und die Grün-Weiber zur Weißglut bringt.

Ich meine es ernst !!!

Ich gehöre keiner politischen Partei an, also muss ich auch nicht politisch korrekt sein.
"Grenzwolf" - abgeleitet vom gleichnamigen Film aus dem Jahr 1980

10
32

um Südtirol ist auch entbehrlich.
Weg ist weg, genauso wie die Untersteiermark, Mähren etc.
Ob der Hr. Pilz da jetzt mitsudert oder nicht ist auch schon egal.
Kehrt um die Hand wird den Südtirolern ein Zaun in Spielfeld, am Kanakentunnel, in Nickelsdorf oder ev. mal rund um Wien wohl ebenso am Arsch vorbeigehen.
Deren Loyalität - selbst wenn heim ins kleine Öster-Reich geholt - zum dann neuen / alten Vaterland hörte wohl spätestens bei Kufstein auf.
Trauern wir also alten Zeiten nach und vergessen darüber die Gefahren der Neuen.
Wehende Fahnen, stramme Schützen, feurige Reden, Blut und Boden - Ganghofer schau obe.

42
16

Egal, was gerade geschieht, es muss immer ein Bezug zur Vergangenheit hergestellt werden! Immer das ewiggestrige Gelaber, wo Typen wie er glauben, dass sie jeden Bürger und Politiker tief in Mark und Bein treffen! Mussolini, Hi.ler, Nazi, Stalin, Gestapo - der Grundtenor der Grünen! Statt die Gegenwart zu leben und zu gestalten, versuchen sie mit allen Mitteln die düstersten Jahre unserer Geschichte zu beleben und zu verallgegenwärtigen! Fast so, als ob sie Angst bekommen, man könnte die Geschichte vergessen. Und wenn ihnen Neues aus dieser Zeit zugetragen wird - selbst kleinste Details - werden sofort ganze Bücher darüber geschrieben! Sie sind so vernarrt darin, dass man den Eindruck gewinnt, dass sie die letzten Anhänger dieser Zeit sind!
Dabei wird der "Benito-Zaun" nur deshalb aufgestellt, weil ER mit seinen Grünen die Willkommenskultur eingeläutet hat! So gesehen ist auch er ein "Benito"!

47
15

Mehr Text gibt es dazu nicht.

16
14

a schwammerlsuppn hob i scho long nimma gessen:)

42
14

von pilz geht aber nicht mit seiner kommunistischen meinung einher. schaumschlägerei vom feinsten.

51
14

...Wendehals, dem es nur um seine 15 Minuten Aufmerksamkeit geht.
Man erinnere sich: als 1991 Flugzeuge der jugoslawischen Volksarmee den österreichischen Luftraum verletzten, empörte sich das Peterle, dass das Bundesheer ebendiesen Luftraum nicht schütze...selbiges BH wollte er Wochen zuvor noch abschaffen!
Nicht ernst zu nehmen, der stolze Besitzer einer Gemeindewohnung im Goethehof...so wie sein einstiger GRM-Genosse R. Misik (= der Pausenclown im Standard)

38
18

Ob das mit dem drohenden "Präsidentschaft-Wahlscharmützel" zusammenhängt?
.
Khol = ÖVP.
VanderBee = "unabhängiger" Kandidat.
Ja ja, die Kirschen in Nachbars Garten ...

Bild des Benutzers ex8794er
Bild des Benutzers ex8794er
34
4

Man braucht sich die letzten Tage ja nur ansehen wie zB. der rote Grinser angeblich ein anderen härteren politischen Kurs fährt als vorher, auch die Schwarzen geben sich derzeit Bevölkerungsnäher als gewohnt und warum sollte es bei Grünen anders sein. Leider werden wieder zu viele auf diese derzeitige Bevölkerungsverarsche von RotSchwarzGrün reinfallen, denn nach der geschlagenen Präserlwahl geht es wie gewohnt mit dem Faymanschen Schlepperreisebüro weiter

“Ein marxistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert”

Alexander Solschenizyn

//-->