Ärztekammer: Petition für Gewerkschafter Gernot Rainer gestartet

 Krankenanstaltenverbund ist mit Petition für Gernot Rainer konfrontiert. Foto: Wiener Krankenanstaltenverbund / Wikimedia
Krankenanstaltenverbund ist mit Petition für Gernot Rainer konfrontiert.
Foto: Wiener Krankenanstaltenverbund / Wikimedia
19. Februar 2016 - 12:00

Die politisch motivierte Beendigung des Dienstverhältnisses mit dem Facharzt und Gewerkschafter Gernot Rainer zieht immer weitere Kreise. Jetzt hat die Ärztekammer eine Petition gestartet, um die Stadt Wien und den Krankenanstaltenverbund (KAV) aufzufordern, Rainer weiterhin zu beschäftigen. Die Ärztekammer wendet sich in ihrer Petition ausdrücklich gegen die an Rainer vollzogene „politisch motivierte Kündigung“ durch den KAV.

In einem Einleitungstext, der sich an KAV-Generaldirektor Udo Janßen richtet, wird dieser unter anderem an die fachliche Qualifikation des Facharztes Rainer erinnert. Gleichzeitig wird auch dazu aufgefordert, ähnliche Fälle, wie diesen an die Ärztekammer zu melden:

Sehr geehrter Herr Generaldirektor Janßen,

Herr Kollege Gernot Rainer hat seitens seines Dienstvorgesetzten und der Patienten Bestnoten für seine fachliche Qualifikation erhalten. Trotzdem hat er den beantragten Dauervertrag nicht erhalten, dies aufgrund unserer Meinung nach berechtigter Kritik im Interesse seiner Patientinnen und Patienten und der Kollegenschaft. Wir fordern Sie auf, Ihre Entscheidung zu revidieren und Dr. Rainer weiter zu beschäftigen.“

Die Petition schließt mit dem Aufruf an die Unterzeichner: „Kennen Sie weitere Fälle politisch motivierter Kündigungen im KAV? Egal, ob aktuell oder schon vor einigen Jahren passiert, bitte schicken Sie uns den Sachverhalt an [email protected].“

Die Ärzteschaft ist sehr besorgt um die Zukunft ihres Kollegen und die Signalwirkung, die durch diese beschämende Aktion seitens des Arbeitgebers entstanden ist“, kommentiert dazu Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres. Man erhoffe sich, mit dieser breiten Aktion Rainer sowie weitere kritische Kolleginnen und Kollegen „in ihrem Recht auf Arbeit bei gleichzeitiger Meinungsfreiheit im KAV zu unterstützen“.

Unterzeichnet werden kann die Petition unter diesem Link der Ärztekammer Wien.

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Kommentare

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dass man sich bei dieser Petition nur als Mediziner beteiligen kann.

Wie wär's mit Herrn Dr. Rainer als Gesundheitsminister?

Das wird wohl nichts werden, jemand, der Ahnung hat UND kein passendes Parteibuch, das kann's nicht geben. Schade.

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Die „Identifikation mit den Gesamtinteressen der Stadt Wien“ fehle.
Was wären denn z.B. „die Gesamtinteressen“ einer Stadt?
Und wer bestimmt die?
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Sind das die makabren Wünsche des Bürgermeisters, die nun mit den Wünschen der Wiener Bürger sichtlich nichts zu tun haben?
Wie eine Übererfüllung der Aufnahmequote für sog. „Flüchtlinge“?
Wie eine "2-Millionen-Stadt" zu werden, wo die Arbeitslosen bald mehr werden als die produktiv Tätigen? (ich spreche nicht von Gemeindebediensteten)
Wie eine Ansammlung von "Hot-Spots" der Kriminalität und Integrationsunwilligen?
Wie ein Rekordwachstum der Gemeindeschulden und Haftungen?
Usw.
Oder wäre das eine integre Stadtverwaltung?
.
Wenn dem so wäre, müssten Leute wie Häupl, VassilaQ, Wehsely, Brauner, Frauenberger etc. sofort ihren Hut nehmen.
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Zwecks Aufbesserung des allgemeinen Informationsstandes empfehle ich die genaue Lektüre folgenden Blogs:
http://tinyurl.com/juapt4w
.
Hier braut sich was über den „Köpfen“ (?) der Wiener SPÖ zusammen.

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Österreich peilt momentan eine drakonische Diktatur an! Vergessen sind die Zeiten, wo Figl's "Österreich ist frei" bejubelt wurde! Die jetzigen Vorbilder sind Kim Jong Il, Mao oder Ceaușescu! Putin wird man später einmal als liberal bezeichnen, wenn man ihn mit Obama, Merkel oder Faymann vergleicht. Wir erleben gerade einen radikalen Umbruch in Europa - mit Angela als "Kutscherin" (die eher eine Peitscherin ist)!
Österreich ist nicht mehr frei, Österreich wird gerade wieder besetzt!

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