AfD: Meinungforscher Güllner möchte weniger Medien-Präsenz

Forsa-Chef: Frauke Petry und ihre AfD sollen ausgegrenzt werden.  Foto: metropolico.org / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Forsa-Chef: Frauke Petry und ihre AfD sollen ausgegrenzt werden.
Foto: metropolico.org / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)

Immer irrationaler gebärdet sich das System in Deutschland, wenn es um die neue Partei Alternative für Deutschland (AfD) geht. Nachdem alle Meinungsumfragen einen weiteren Aufstieg der AfD belegen, sind die Meinungsforscher alarmiert. Manfred Güllner, Chef des Meinungsforschungsinstitut Forsa ließ nun eine Umfrage veröffentlichen, die belegen soll, dass deutsche Medien zu viel über die AfD berichten.

Diese Medien-Präsenz sei laut Forsa-Studie für 40 Prozent der Befragten zu stark, - dass mit 36 Prozent die Berichterstattung über die AfD gerade für richtig halten, muss der Meinungsforscher aber dann auch zugeben. Und immerhin 17 Prozent der Umfrageteilnehmer wollen mehr Berichte über die neue politische Bewegung in Deutschland.

Forsa-Chef tritt für totale AfD-Ausgrenzung ein

Der Forsa-Chef gibt es aber noch besser: Er tritt öffentlich als Meinungsforscher für eine Ausgrenzung der neuen Partei AfD ein. Und versteigt sich da wieder in altlinke Politikschablonen, wenn er etwa gegenüber dem Handelsblatt sogar die Entgleisungen des EU-Kommissars Günther Oettinger gegenüber AfD-Vorsitzender Frauke Petry in Schutz nimmt:

Im Prinzip ist es richtig, die AfD anzugreifen und auszugrenzen. Diese Partei und ihre Anhänger sind unbelehrbar, mit denen können Sie nicht diskutieren. Das ist wie mit Oskar Lafontaine, mit dem können sie auch keine vernünftige Diskussion führen, weil er andere Argumente nicht gelten lässt.

wandere aus, solange es noch geht

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Kommentare

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Das wird ein Theater geben - AfD zieht ins Parlament ein u. keiner will/muss mit denen reden/regieren. Die selbsterzeugten Regerierungskrisen(der etablierten ,,Elite'') in den Bundesländern geraten dann zur Provinzposse.Werden dann die Wahlen für ungültig erklärt oder die Stimmzettel gefälscht ??? Bei den nächsten Wahlen - schon im März - wäre ich für Anwesenheit von Wahlbeobachtern.

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die wir immer wieder als das kleinere Übel ansehen. Das muß sich ändern, ansonsten müssen sich die Wähler gefallen lassen, zu diesen Holzköpfen zugezählt zu werden.

https://rundertischdgf.wordpress.com/2016/02/18/was-kriecht-noch-aus-der...

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"Da beschäftigt ein Bundestagsabgeordneter der Linken einen wegen fünffachen Mordes verurteilten ehemaligen RAF-Terroristen. Keiner merkt’s. Keiner regt sich auf. Bis eine mutige Wochenzeitung der unter Dauerbeschuss der Öffentlichkeit stehenden angeblichen Rechten es aufdeckt."
 
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/peter-orzechowski/a...

Freiheit für Österreich!

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Anstieg bei der AfD aufzeigen, dies stimmt nicht. Bei Forsa hetzt der Chef persönlich gegen die AfD und die ZDF Lügenumfrage "Wenn morgen Wahl wäre" behauptet daher heute auch gleich AfD Minus 1% auf (lächerlich niedrige) 10%.

Bild des Benutzers QuoVadis
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Die Blockparteien und die gleichgeschalteten Medien befinden sich offensichtlich in einem Dilemma.
Ihr Problem:
Wie können wir gegen die AfD hetzen und sie gleichzeitig totschweigen?

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Ich bin auch der Meinung, die natürlich nicht von Umfragen bestätigt ist, dass z.B. über Baumeister "Mörtel" Lugner "zu viel berichtet" wird.
Na wenn schon.
Man muss ja nicht alles lesen, bzw. wahrnehmen.
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Jetzt eine unliebsame (wem eigentlich?) Partei der Öffentlichkeit vorzuenthalten, bedeutet doch nichts anderes als die Bürger zu "bevormunden", was viel von "Entmündigen" hat.
Sollen die anderen Parteien eben trachten, durch berichtenswerte Aktionen zu glänzen.
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Wir leben in einem (offiziell) freien Land.
Wenn die Systemparteien nur Scheiße bauen ist das kein Grund, über alle das Mäntelchen des Schweigens zu breiten.
Es steht jedem und jeder Partei frei, für positive Publicity zu sorgen.
Wenn eine das nicht schafft, etwa weil da nichts Positives zu berichten ist, dann soll sie sich anstrengen.
Anstrengung ist nicht jedermanns Sache, aber deswegen die Mitbewerber gleich behindern zu wollen ist bloß typisch für "politische Monopolisten".
Und wohin Monopole führen, sollten wir wissen.

Bild des Benutzers MarkusStark
Bild des Benutzers MarkusStark
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Die ganze Ausgrenzerei hat schon bei der FPÖ NICHT funktioniert !!
Ein Paradebeispiel der Linken Vollkoffer. Sind nicht und nicht lernfähig.

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