Asylwerber-Ansturm: Stadt Mönchengladbach mietet zwei Hotels an

Asylwerber sollen in Hotel neben Mönchengladbacher Bahnhof einziehen.  Foto:  Stefan Flöper / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Asylwerber sollen in Hotel neben Mönchengladbacher Bahnhof einziehen.
Foto: Stefan Flöper / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
23. Februar 2016 - 11:00

Bereits Ende Jänner 2016 haben sich in der Stadt Mönchengladbach im Bundesland Nordrhein-Westfalen 3500 Asylwerber aufgehalten. Nun sollen in Hotels weitere hunderte Asylwerber neu untergebracht werden. In NRW-Landeseinrichtungen hatten sich 1140 Asylanten aufgehalten, in Einrichtungen der Stadt weitere 2.360. Die 750 neu ankommenden Asylwerber sollen sich auf die Hotels Zur Post und Amadeo aufteilen. Des Weiteren sollen auch eine bisherige Försterschule sowie zwei Leichtbauhallen für die Neuankömmlinge adaptiert werden, denn man erwartet im weiteren Verlauf des Jahres zusätzliche Asylwerber.

Doppelzimmer ohne Frühstück pro Übernachtung um 137 Euro

Die im Stadtrat von Mönchengladbach vertretene Bürgerbewegung Pro NRW rechnet der Stadtführung unter Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners die explodierenden Kosten für die Steuerzahler vor. So kostet etwa in einem der beiden Hotels ein Komfort-Doppelzimmer pro Nacht ohne Frühstück nicht weniger als 137 Euro. Auch wenn die Vermieter der Stadt preislich entgegenkommen, werden die horrenden Kosten für die Stadtverwaltung nur schwer zu verkraften sein.

Wollen Sie täglich per Mail über die neuesten Artikel informiert werden? Hier können Sie sich anmelden.
Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.