FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer setzt sich für Erhalt des Bargelds ein

FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer will Tendenzen, das Bargeld abzuschaffen, zuvor kommen Foto: FPÖ
FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer will Tendenzen, das Bargeld abzuschaffen, zuvor kommen
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26. Februar 2016 - 13:05

„Österreich muss sich klar zur Erhaltung des Bargeldes bekennen. Dazu bedarf es eines Verfassungsgesetzes“, fordert der freiheitliche Präsidentschaftskandidat und Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer. „Ein harmloser Entschließungsantrag, wie am Mittwoch im Parlament beschlossen, wird nicht reichen“, kritisiert er die Regierungsparteien.

Die Verankerung des Bargeldes im Verfassungsrang wäre ein klares und eindeutiges Zeichen an Brüssel, dass die österreichische Bundesregierung den Erhalt des Bargeldes wünsche und bei dessen Abschaffung auch ihr Vetorecht gebrauchen würde, begründet Hofer seine Forderung.

Regierung wäre an Verfassung gebunden

Würde die Österreichische Regierung der Forderung nach Abschaffung des Bargeldes durch die EU zustimmen, wäre dies dann ein Verfassungsbruch, argumentiert der Mandatar die Wichtigkeit der Gesetzesinitiative und weist auf die Tendenzen hin, die Bargeldobergrenzen immer weiter nach unten zu verlegen, bis das Bargeld endgültig abgeschafft sei. Daher fordere er die Regierungsparteien auf, ihre Blockadehaltung aufzugeben und mit der FPÖ gemeinsam ein Verfassungsgesetz zur Verankerung des Bargeldes zu beschließen.

Gegenüber FPÖ-TV sieht Hofer als Ziel der Bargeld-Abschaffung, "einen Orwell'schen Überwachungsstaat zu schaffen, wo man jede Transaktion des Bürgers genau beobachten kann". Im beitrag vorgestellt wird auch die "Initiative Rettet das Bargeld", die vom ehemaligen leiter des Patentamtes, Friedrich Rödler, ins Leben gerufen wurde.

Auf Facebook gibt es dazu die Seite "Lasst uns das Bargeld erhalten", die ein Zeichen gegen die Bargeldabschaffung setzen möchte.

wandere aus, solange es noch geht

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Kommentare

Bild des Benutzers Marta aus Elblag PL
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Wenn Österreich einerseits diese Gesetze mit "Bedarfsorientierter Mindestsicherung" hat, so ist es nur logisch, dass in weiterer Folge das Bargeld "in Stein gemeißelt" ist, wie diese auch zur bedürftigen Person gelangt.

Dabei hat die Möglichkeit eines Bank-Konto´s KEINE Rolle zuspielen.

Wenn ich mich da an mein Studium zurück erinnere, so war das auch ein Thema.
Dass die Abschaffung des Bargeldes schon von langer Hand vorbereitet wird, dafür gibt es Bewiese. Einer davon ist, dass ein Gesetz im Verfassungsrang geschaffen werden soll, das die Banken verpflichten soll, JEDER Person ein, so gen. "Basis-Konto" zur Verfügung zu stellen. Weil es ja viele Menschen gibt, die von Banken abgelehnt werden, und dann auch kein Konto eröffnen können.

Es sind nicht "unsere" KOnten, sondern es ist die Dienstleistung der Bank, uns diese Möglichkeit zur Verfügung zu stellen - auch bei uns "normalen" Inhabern von Girokonten.

Also wäre es jetzt an der Zeit, BARGELD in die Verfassung zu nehmen.

kein https:// - keiner politischen Partei angehörig - politisch NICHT KORREKT, dafür MENSCH, kein Leut´
sozial- engagiert, nicht ....-istisch - weltoffen - kosmopolitisch - Heimat SEHR LIEBEND
so bin ich halt

Bild des Benutzers gramaier
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...zu 100% was Herr Hofer hier fordert. Interresant wird nur ob ROT - SCHWARZ - GRÜN wieder mit der Ausrede das ist " RECHTSRADIKALISIERUNG " dagegen sind.

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Jetzt wird eingebrochen und Geld gestohlen. So weit so schlimm.
Dann ist kein Geld mehr zu erwarten. Also kommt man nur noch zu Besuch, wenn wer daheim ist. Den zur Karte gehörenden Code wird man mit allen Mittel vom Besitzer erfahren wollen. Daher glaube ich, daß die Gewaltverbrechen steigen werden.

Bild des Benutzers MarkusStark
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SPÖVP, Grün, und wie der ganze Scheiss noch heißt, sagt und handelt diametral gegen die Interessen der Österreicher.
Danke FPÖ, der Fels in der Brandung !!

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ein geeignetes Mittel zur Bekämpfung der internationalen Kriminalität wäre, hätten die "Brüsseler Spitzen" dieses Thema nie angerissen.
Wer aus der EU-Nomenklatura handelt schließlich schon gegen seine eigenen Interessen?
.
Bei allen richtigen und wichtigen oben angeführten Gründen kommt noch ein wesentlicher dazu:
Der erzieherische im Umgang mit Geld.
Wenn die Jüngeren aus dem Klub "Konsumtrottel e.V." nicht lernen, dass die ihnen zur Verfügung stehende Geldmenge "enden wollend" ist, schöpfen sie sehr schnell den "großzügig eingeräumten Kreditrahmen" aus und landen in der Schuldenfalle. (wie übrigens unser Staat auch)
.
Und der Begriff "Budget-Planung" wird nie in ihren Gehirnrudimenten den ihm zustehenden Platz erhalten.
Dazu kommt noch die Kontrollarbeit, Rechnungen mit den korrespondierenden Bankauszügen zu vergleichen.
Vom Ärger (und die damit verbundene Arbeit), den allfällige Fehlabbuchungen nach sich ziehen, einmal ganz abgesehen.
Weist die Bankster in ihre Schranken.

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Darüber braucht man nicht zu diskutieren.
Aber sehr viele leute stört es nicht mit Plastik zu bezahlen. 2 Semmerl und ein Liter Milch. Ich bezahle mit Karte. Wie oft hat jeder von uns das schon gehört? Viele Junge haben nicht einen cant Bares mit. Sie haben ja die Karte. Das gute, alte Geldbörserl hat bei vielen ausgedient. Kreditkarte, Bankomatkarte, Tankkarte, Friendskarte und was weiss ich was es noch alles gibt.
Daher würde z.B. eine Abstimmung über Bargeldabschaffung viel knapper ausfallen als wir glauben. Die Medien wären voll mit den Vorteilen einer bargeldlosen Gesellschaft.

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Typisch für die SPÖ, die ehemalige Partei der kleinen Leute, dass die sich einmal mehr für die langfristigen Ziele der Eliten stark macht und eine von Hofer geforderte verfassungsrechtliche Absicherung des Bargeldes ablehnt.
Kein Wunder, dass immer mehr ehemalige Sozialdemokraten jetzt in der Partei der Freiheitsliebenden eine neue politische Heimat gefunden haben.

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daß die österreicher ENDLICH aufwachen und sehen was mit uns in zukunft passieren könnte, wenn diese bürgerfeindliche regierung weiterhin am ruder ist. egal, ob bundeskanzler oder bundespräsident. sehenden auges führen sie uns in den abgrund. deshalb gibt es nur einen mann an der spitze: Norbert Hofer!

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Herr Hofer hat mit allen seinen Kommentaren recht. Wir brauchen ihn unbedingt als Bundespräsidenten, sonst gehst bergab.

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