Massentaufen in Schwimmbad machen Moslems zu Christen: Glaubenswechsel erhöht die Chance auf Asyl

Der 25-jähirge Benjamin aus dem Iran bei der Massentaufe im städtsichen Hallenbad in Hamburg. Foto: Screenshot ARD
Der 25-jähirge Benjamin aus dem Iran bei der Massentaufe im städtsichen Hallenbad in Hamburg.
Foto: Screenshot ARD
26. Februar 2016 - 16:34

Bürgerkrieg ist laut Genfer Flüchtlingskonvention kein Asylgrund. Religiöse Verfolgung schon. Ob das etwas damit zu tun hat, dass immer mehr Moslems zum Christentum konvertieren? Die Tagesschau im ARD berichtete am Donnerstag über Massentaufen in Hamburg. Am Beckenrand des Schwimmbades standen mehr als siebzig Flüchtlinge in weißen Kleidern und warteten, bis sie von einem Pastor der persischen Gemeinde unter das Wasser getaucht wurden. Als sie wieder auftauchten war es geschehen - ab sofort wird nicht mehr zu Allah und seinem Propheten Mohammed gebetet, sondern zu Gott und seinem Sohn jesus Christus.

Im Iran droht die Todesstrafe

Allah sei Dank, dass die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und die österreichische Schlepper-Regierung, die die Zuwanderer zu Tausenden durchwinkte, das möglich gemacht haben, werden sich wohl viele gedacht haben. Denn jetzt als Christ wurden über Nacht die Chancen auf das Bleiberecht gleich viel größer. Im ARD-Bericht wird das auch gleich klar gemacht: Im Iran stehe auf den Wechsel zum Christentum die Todesstrafe. Der junge Iraner Benjamin (25) wird vom Fernsehen ins Bild gerückt und sagt erleichtert: "Ich bin Christ aus voller Überzeugung und möchte das jetzt auch leben." Das kann er natürlich in seiner Heimat nicht mehr.

"Richtiger Fan dieser Kirchengemeinde"

Im Wissen, dass dem jungen Mann im Iran die Todesstrafe droht, sollte er als Christ heimkehren, werden sich die deutschen Behörden schwer tun, ihn abzuschieben. Das wissen freilich auch die Zuwanderer. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der persische Pastor in Hamburg von mehr als 600 Täuflingen allein in diesem Jahr spricht. Auch andere Pfarrgemeinden sind ganz glücklich über so viele neue Mitglieder. Einem ARD-Bericht vom September 2015 zufolge wurden im Vorjahr in der Dreieinigkeits-Gemeinde in Berlin 185 Menschen getauft. Hossein Alimadi gab an, ein "richtiger Fan dieser Kirchengemeinde" zu sein. Ob er das auch noch sagt, wenn er das Bleiberecht erlangt hat und ihm dann vielleicht die Kirchensteuer plötzlich zu hoch erscheint?

wandere aus, solange es noch geht

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Kommentare

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dass es für einen Moslem nicht leicht ist zu konvertieren. Schon der Gedanke daran ist zu bewundern. Aus meiner Sicht sind diese Menschen aufzunehmen und vor allem als "junge im Glauben" zu begleiten.

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...kostet Geld...nennt man Kirchensteuer. Hoffentlich hat der Pfaffe das seinen Lämmern gesagt. Oder wechseln die Leute nur aus Scheinheiligkeit den Glauben ...so wie man eben mal die Hemden wechselt???

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ist der Schritt zur Bekehrung zum Christentum zu bewundern! Diese Menschen müssen die Brücken zu ihrer Heimat und ihrer Familie endgültig abbrechen und sind auch der Gefahr durch Muslime, die in Deutschland oder Österreich leben, ausgesetzt. Ich denke, dass die meisten diesen Schritt nicht unüberlegt tun. Sie werden vielleicht über das vielfach lauwarm gelebte Christentum in ihrer neuen Heimat etwas enttäuscht sein.

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aber hier liegt doch tatsächlich einmal echter Asylgrund vor! Wer aufgrund seiner Religion verfolgt wird, was hier offensichtlich der Fall ist, ist in der eigenen Person an Leib und Leben bedroht. Hier den Asylgrund abzusprechen, halte ich für ein wenig bedenklich!

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doch erst in zB. Deutschland und vermutlich aufgrund guter Beratung hinsichtlich rechtlich positiver Folgen ala "Unabschiebbarkeit.
Freilich sind unsere Taufscheinchristen auch nicht echter aber die plötzlichen Massenbekehrungen sind eine Farce.
Ähnlich unserer Parteibuchwirtschaft.
Hier: "Ohne Bücherl keine Wohnung / Posten o.Ä." dort: " Ohne Kreuzerl kein Aufenthalt".
Am besten die Getauften gleich mit den Täufern ausweisen.

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aber nicht gleich total ablehnend. Ein Großteil dieser Leute haben die Ausformungen des Islams in seiner fundamentalen Ausprägung erlebt - und sind geflohen. Warum sollte man ihnen von vornherein absprechen, sich zu einer gewaltfreieren Religion hingezogen zu fühlen.
Natürlich muss man vorsichtig sein, ob da nicht auch der eine oder andere unlautere Motive hat, aber Erkenntnisfähigkeit gleich allen abzusprechen halte ich auch nicht für richtig. Es gibt einige Beispiele echter Konvertiten, die dann oft zu den schärfsten Kritikern des "Islamismus" (recte "Islam") zählen.
Siehe z.B. Sabatina James < http://www.welt.de/politik/deutschland/article148239246/Diese-Frau-greif... > "Es ist wichtig, Missstände im real existierenden Islam anzusprechen, anstatt sich auf einen erträumten Reformislam zu fokussieren".

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diese "schnell gesottenen Christen" überhaupt über das Christentum Bescheid wissen.
Dann wäre sofort klar, was die wahre Absicht der - im "Hard-core-Islamismus" mit dem Tod bedrohten - Konvertiten ist.
Das Glaubensbekenntnis und die 10 Gebote auswendig herzusagen, über Bibelkunde etc. einiges zu wissen sollten da eine Minimalforderung sein.
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Wenn die sog. Flüchtlinge" mohammedanischen Glaubens vor ihrer eigenen "Philosophie" ausgerissen sind, dann muss man sich schon die Frage stellen, warum sie, kaum im Schlaraffenland angekommen, nichts Besseres zu tun haben, als den Islam, also den Koran, die Sunna und vor allem die Scharia nachzubeten.
Das erinnert an einen gerade dem Ertrinkungstod entrissenen Nichtschwimmer, der, kaum aus dem Wasser gezogen und trocken gelegt, sofort in den nächsten Swimmingpool hüpft.
Nicht gerade eine nachvollziehbare Handlung.

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...konvertiert ein Moslem zum Christentum. Das lässt seine Mentalität nicht zu. Niemals!

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behilflich Rechtsbruch zu begehen. Als ob es noch nicht ausreichen würde, dass in goldenes Gewand gehüllte Geistliche Enthaltsamkeit und Nächstenliebe predigen- jetzt umgehen sie auch noch die Gesetze von Staaten. Toll. Wozu brauchen wir diesen Verein eigentlich nochmal? Damit ein Unbeteiligter langweilige Verse bei unseren Begräbnissen aufsagt? Damit wir feuchte Oblaten beim Gottesdienst als Gegenleistung für hunderte Euro Kirchensteuer bekommen? Wie wärs wenn einfach jeder seinen Glauben privat und für sich lebt und wir das auch den Einwanderern eintrichtern. Schwupps wären Prediger und deren Organisationen nicht mehr so mächtig. Außerdem würden wir uns viel Geld ersparen.

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nicht gefallen, wenn ich sage, dass man es durchaus für möglich halten könnte, wenn jemand aus einem islamischen Gottestaat flieht, hier so leben will wie wir und folgerichtig eben Christ wird.
Wieso soll man das nicht überprüfen? Am besten bei einem gemeinsamen Candle Dinner:
Das Tischgebet:
„Lieber Herr Jesus sei unser Gast und segne was du uns bescheret hast“
Und das Bescherte:
Ein ordentlicher Schweinsbraten!
.
(allfälligen Vegetariern könnte man ggf. Punschkrapfen reichen)

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