Werner "knallhart" - Der tägliche PR-Artikel von Wolfgang Fellner für seinen "Spezi"

Als Krisenkanzler hat Werner Faymann jämmerlich versagt. Wolfgang Fellner versucht ihm nun als "knallharten" Macher ein neues Image zu verpassen. Foto: Thomas Jantzen / SPÖ / flickr (CC BY-SA 2.0)
Als Krisenkanzler hat Werner Faymann jämmerlich versagt. Wolfgang Fellner versucht ihm nun als "knallharten" Macher ein neues Image zu verpassen.
Foto: Thomas Jantzen / SPÖ / flickr (CC BY-SA 2.0)

Es geht wohl nichts über eine echte Männerfreundschaft - und über mögliche pekuniäre Vorteile! Das könnte zwischen Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und dem Herausgeber der Tageszeitung Österreich, Wolfgang Fellner, der Fall sein. Denn was das Fellner-Blatt seit Tagen aufführt, um den Hauptschuldigen für die Massenimmigration nach Österreich, nämlich Faymann, als Frontmann gegen weitere Zuwanderung zu positionieren, würde nicht einmal der PR-Abteilung einer kommunistischen Diktatur einfallen.

Obergscheiterln der EU dreschen auf Österreich hin

Am Sonntag erreichte diese Kampagne für Werner (Faymann) den bisherigen Höhepunkt: Wolfgang (Fellner) titelte zur Flüchtlingskrise mit "Faymann knallhart: Schluss mit dem Durchwinken". Nicht nur das: In der Rubrik "Das sagt Österreich" nahm der Zeitungsherausgeber wohl in alter Freundschaft Faymann für sein Handeln in Schutz:

Egal wie sehr die Obergscheiterln der EU derzeit auf Österreich hindreschen wollen, die Koalition bleibt auf Linie, streitet nicht, sondern vertritt die Obergrenze ­gemeinsam. Die Wähler belohnen das – erstmals seit Wochen legen SP und VP im Polit-Barometer zu und die FPÖ verliert.

Tausche Menschlichkeit gegen Machterhalt

Abgesehen davon, dass jede Umfrage die FPÖ weit vor der SPÖ und ÖVP sieht, verrät der letzte Satz den wahren Hintergrund für Fellners Bemühungen, dem roten Kanzler ein "knallhartes" Image zu verpassen, ihn täglich als Macher darzustellen: Die desaströsen Umfragedaten für die SPÖ.

Dass Faymann die zuerst vorgegebene Menschlichkeit plötzlich gegen Machterhalt eintauscht, dass Österreich unter dem Kanzler Faymann die Souveränität verlor, Zuwanderer ohne Registrierung ins Land strömten, dass Faymann Ungarns Flüchtlingspolitik unter Premierminister Viktor Orbán mit dem Holocaust verglich, wenige Monate später aber selbst Zäune bauen ließ, die er zuvor kategorisch ablehnte, schreibt Wolfgang Fellner in seinem Blatt nicht. Bei Umfrageergebnissen, die die SPÖ weit abgeschlagen nur noch auf dem dritten Platz ausweisen und vor der anstehenden Bundespräsidentenwahl war der Umfaller des Kanzlers zwar peinlich, aber durchaus logisch im Überlebenskampf in der eigenen Partei, die längst mehrheitlich der "Willkkommenskultur" abgeschworen hat.

Hofberichterstatter des Bundeskanzleramtes

Wäre Wolfgang kein Freund von Werner, könnte Faymann in der gleichen Zeitung auch als größter Schmähbruder präsentiert werden. Fellner schreibt brav regierungstreu: "Die Koalition bleibt auf Linie, streitet nicht." Hat der Hofberichterstatter des Bundeskanzleramtes da absichtlich etwas übersehen? Der Zwist zwischen Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) über die Zahl der Asylanträge pro Tag ging durch alle Medien, auch das Fellner-Blatt berichtete darüber. Es stellte sich nämlich heraus, dass der von Mikl-Leitner hinausposaunte Grenzwert von 80 Asylanträgen pro Tag sich ausschließlich auf den Grenzübergang Spielfeld bezieht.

Größter Umfaller eines Politikers in der Zweiten Republik

Plötzlich kam heraus, dass auch 200 oder 300 Asylanträge pro Tag gestellt werden könnten. Die Österreicher wurden also einmal mehr am Schmäh gehalten. Wie jetzt von einem Zeitungsmann, der seinen Lesern allen Ernstes weismachen will, dass unsere Regierung in der Flüchtlingsfrage endlich Haltung zeigen würde. 

wandere aus, solange es noch geht

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Kommentare

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Das ist das ärgste Scheiß-Blatt, das jemals in Österreich vertrieben wurde! Einfach eine Zumutung.

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so lange geredet bis einem die Luft ausgeht...aber die Probleme bleiben die selben. Bis dato haben das Gerede der Hauptmänner eines Staates, noch keinen Krieg vermeiden können. Europäische Hauptmänner sind nicht einmal in der Lage, das "eigene Reich" zu schützen. Im Gegenteil, sie würden sogar die Munition für das eigen Verderben liefern...

Exodus

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WC Papier Namens Österreich (ist ja eine echte Beleidigung mein Vaterland so zu verhunzen) hat gestern Sonntag 5 ganze Seiten! Ministeriumsreklamen gedruckt. Das gibt echte Kohle für Fellner und Co. Und da sollte man unparteiische Berichtersttung erwarten? Ich sage Euch: LIEBER TOT ALS ROT!

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dass ein Großteil der Bevölkerung auf diese Wolf im Schafspelztaktík hereinfällt. Sie werden wieder brav die Parteibonzen wählen und dann haben diese Sch...kerle da oben wieder für ein paar Jahre ihre Ruhe und treiben uns weiter in den Dreck hinein. Diesem Heuchler Faymann gehört die Maske vom Gesicht geschlagen. Doch man hört in der Lügenpresse nichts von H.C. Nichts von irgendwelchen Gegenstimmen.
Ich schlafe schon lange nicht mehr gut!

Hagen von Tronje

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sein Unwesen! Er braucht ein eigenes PR-Management, um seine Unbeliebtheit und seine Unfähigkeit zu verbergen! Neben Fellner wurden auch News und ASFINAG mit Steuergeldern eingedeckt, um ihn zu kaschieren! Die ÖBB ist ein eigenes Kapitel! Hier hat Faymann's "Rechte Hand" Josef Ostermayer mit unlauteren Methoden Geld für Inserate locker gemacht. Ex-ÖBB-Personalchef Weninger wurde sogar mit dem Verlust seines Postens erpresst, wenn er sich weigert! Faymann selbst intrigierte nur im Hintergrund. Als sich die ÖBB-Werbeabteilung, die von all dem nichts wusste, an das Kanzleramt wandte, war der Kanzler nie erreichbar, immer nur Ostermayer.
Nach Einstellung der Ermittlungsverfahren und Wiederwahl 2013 hat Faymann als Erstes seinem "Spezi" einen Ministerposten beschafft! Hat sich mal jemand gefragt, wozu ein Kanzler, neben seinen Beratern/Staatssekretären, auch noch einen Kanzleramtsminister braucht?
Ostermayer lächelt zwar immer nett, aber Vorsicht, er ist ein Wolf im Schafspelz!

Bild des Benutzers der faule Willi
Bild des Benutzers der faule Willi
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... was Werner "Knallhart" Feigmann tatsächlich macht ist, uns Bürger "knallhart" anzulügen!
Ich warte immer noch auf das erste der versprochenen Militärflugzeuge, randvoll mit Abschiebe-Kandidaten ...

dfW

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No, do wer' ma no long woart'n kenna!
Denen glaube ich nicht einmal mehr wenn die sagen, daß Feuer heiß und Eis kalt ist!

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Das sind doch nur die üblichen getürkten Spielchen unter den sozis um das Volk zu täuschen.
Dieses schmutzigen Spielchen spielen sie schon Jahrelang mit den Bürgern.
Aber ich denke, das die Bürger aus der Vergangenheit gelernt haben,
und nicht so dumm sind wie die rotgrünen Landesverräter es gerne hätten.
Wer den rotgrünen Pack den Rücken zudreht, hat schneller ein Messer im Rücken als das er bis drei zählen kann.

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und das ist hart - KNALLHART...wenn failman jetzt noch die passende stimme zum neuen "image" hätte, hui i tatat mi fiarchtn :)

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.. über die Ungarn hergezogen ist und ihnen das vorwarf was er jetzt selber vorgibt zu tun, hat erst vor kurzem (19.02.) in der Krone behauptet, dass 100.000 Leute in Griechenland vor der mazedonischen Grenze "verhungern" werden wenn wir sie nicht weiterreisen lassen, sprich bei uns reinlassen! ((also raus der EU (GR) und dann wieder rein in die EU (KRO bzw. SLO) )) Und wir werden diesbezüglich in die “Geschichtsbücher“ eingehen.
Dass dieser Wendehals jetzt als Hardliner aufgebaut wird, ist ausschließlich dem Umstand zu verdanken, dass die Roten Angst vor einem gesetzestreuen Präsidenten Norbert HOFER haben.
Ich habe diese Taktik bereits VOR MONATEN prophezeit und auch in meiner beliebten Serie „Lügenpresse-Watch“ wiederholt thematisiert.
Auszug aus „Lügenpresse-Watch Teil 17“ :
„… Österreich“ (18.02.2016) baut heute Faymann als Hardliner auf: „Faymanns schwerste Schlacht“ darunter „Nur maximal 80 Asylanträge pro Tag, …wir können nicht alle aufnehmen, …“
Wer nachlesen will, Link unten.

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