Geheimdienst warnt: Österreich wird zum Wartesaal für halbe Million Zuwanderer

Zu einem riesigen Wartesaal könnte Österreich schon in den nächsten Monaten werden. Foto: Tvabutzku1234 / wikimedia (public domain)
Zu einem riesigen Wartesaal könnte Österreich schon in den nächsten Monaten werden.
Foto: Tvabutzku1234 / wikimedia (public domain)
1. März 2016 - 8:58

Zu einem riesigen Wartesaal könnte Österreich in den nächsten Monaten werden. Experten von Österreichs Geheimdienst, dem Heeresnachrichtenamt (HNaA) warnen in einem Geheimpapier, das der Kronen Zeitung vorliegt, vor einer Explosion der Flüchtlingswelle. Bis zu 500.000 Personen könnten dann mitten im Land der Berge festsitzen und auf ihre Weiterreise warten. Die Stimmung würde dann zu kippen drohen.

Schaffen das nicht

Nachdem sich die Obergrenze für vermeintliche Flüchtlinge bereits als Farce herausgestellt hat und nur für die Region Spielberg gilt, wandern immer noch tausende Zuwanderer über andere Routen wie etwa den Brenner nach Österreich ein. Von dort aus wollen die meisten zu „Wir schaffen das“-Bundeskanzlerin Merkel nach Deutschland weiterreisen. Weil sich Bayern jedoch bereits in der Vergangenheit querstellte und dies auch künftig tun will, ist mit einem enormen Rückstau zu rechnen, wie auch das HNaA angibt

Auch wenn Kanzlerin Angela Merkel sagt, dass sie alle Asylwerber nimmt, lässt Bayern meist nur 3000 pro Tag durch. Das heißt, dass im Sommer dann bis zu 500.000 Flüchtlinge gleichzeitig bei uns in Österreich festsitzen würden, wenn sich ihre Kolonnen nach Deutschland stauen. Das wäre nicht zu schaffen.

Bis zu einer halben Million Menschen könnten dann schon bald mitten in Österreich ihre Zeit mit Warten vertreiben. "Sollten die migrationsreduzierenden Maßnahmen an den nach Österreich führenden Routen bis zum Sommer nicht aufrecht erhalten werden, würde Österreich wieder mit einem massenhaften Migrationsaufkommen konfrontiert sein, welches die Dimension von 2015 realistischerweise erreichen bzw. sogar übertreffen würde. Damit könnte Österreich wieder zum Pufferstaat irregulärer Migration für Mitteleuropa werden", sind Experten in den Stabsstellen der Bundesregierung alarmiert, wie die Kronen Zeitung unter Berufung auf ein entsprechendes Dokument schreibt.

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