Verona will Kultur erhalten und verbietet neue Kebabstände

Kebabstände hat Verona genug, künftig dürfen keine neuen solcher Imbissbuden mehr eröffnet werden. Foto: Anton Porsche / wikimedia (CC BY 4.0)
Kebabstände hat Verona genug, künftig dürfen keine neuen solcher Imbissbuden mehr eröffnet werden.
Foto: Anton Porsche / wikimedia (CC BY 4.0)
1. März 2016 - 13:02

Verona macht sich stark im Kampf gegen Fast-Food-Läden und verbietet neue Kebab-Buden in der Innenstadt. Weil es schon genug dieser Imbisslokale in der italienischen Kulturstadt gibt, wurde nun ein Verbot über künftige Neueröffnungen verhängt. Der Bürgermeister und seine Unterstützer begründen dies simpel mit dem Geschichts- und Traditionserhalt der Stadt, Kritiker orten aber einen gefährlichen Rassismus.

Kulturverfall

Der zuständige Bürgermeister Flavio Tosi, der lange der konservativen Lega Nord angehörte, argumentiert das Verbot mit einem Verfall des Stadtbildes: "Das schützt nicht nur das historische und architektonische Erbe des Stadtzentrums, sondern auch die Tradition der typischen Kultur des Gebiets von Verona.“

Nicht mehr erlaubt ist neben den bestehenden Buden künftig die Neueröffnung von Straßenlokalen, die etwa nur Gyros, Kebab oder Frittiertes verkaufen, wie der Telegraph berichtet. Nicht nur in Verona sollte dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt werden, auch in anderen Tourismusgebieten wie etwa Florenz oder Venedig gibt es bereits eine strenge Überwachung der Geschäftstätigkeit von Immigranten, welche das Stadtbild durch diverse Wettbüros, Kebabstände oder Callcenter verändern.

Kritiker sehen darin aber nicht einen Kulturerhalt sondern hetzerischen Rassismus, der es den Zuwanderern trotz regulärer Arbeitsmöglichkeiten erschwert, ein neues Leben oder Standbein in Europa zu schaffen.

wandere aus, solange es noch geht

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Kommentare

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Diese Kebap-Buden gehören auch in Österreich verboten! Gehen Sie einmal in ein Bahnhofsgebäude in Wien (am Beispiel Hütteldorf) da dreht es einem den Magen um, so stinkt der ganze Bahnhof! Der Kebap-Dreck ist die reinste Umweltverschmutzung - und Belästigung eines Großteils der einheimischen Bevölkerung!

Gratulation an den Bürgermeister von Verona! Wir Bräuchten auch solche Politiker. Aber unser versoffener "Mustafa" hofiert ja diese ausländische Brut zum Schaden der Österreicher.

Bild des Benutzers K-H
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Wenn sich Österreich nur ein Beispiel an unseren Nachbarn nehmen würde!
Man kommt in Großstädten ja schon keine hundert Meter weit ohne auf einen Kebab-Laden zu stoßen...wo bitte sind unsere guten alten "Wiaschtlsieda" hin? Ich habe schon lange keinen Hot-Dog-Stand mehr gesehen. Multi-Kulti schön und gut, aber ist der Preis nicht zu hoch wenn die ganzen Ausländer unsere eigenen Traditionen vertreiben?
Und zum Thema Rassismus (ich kann's schon nicht mehr hören!) sage ich diesen "Kritikern" nur eines: Spielt nicht dauernd die Rassismus-Karte aus, denn was ihr betreibt ist einzig und allein Diskriminierung und Rassismus dem eigenen Volk gegenüber!!!

Bild des Benutzers Aconitum napellus
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.....oder gibt es dafür einen Grund ?
GAMMELFLEISCH !!!!!!!!!

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Derartige Verbote wären garnicht notwendig wenn so manche Leute ein Fünkchen Prinzipienstärke hätten. Ich kenne genügend Leute die einerseits über die "stinkerten Kebab-Buden" schimpfen und sich darüber aufregen, daß an jeder Ecke ein türkisches Lokal aufmacht, dann aber selbst ein bis zweimal pro Woche selbst mit einem Döner in der Hand auf die U-Bahn warten und dazu nichts anderes zu sagen haben als "Das schmeckt mir halt leider. Da kann ich auch nix dafür!". So denken leider SEHR VIELE Leute, und mitunter dadurch halten und "vermehren" sich all die Kebab-Lokale. Es ist das selbe wie mit den Leuten die sich über die türkischen Supermärkte aufregen, im gleichen Atemzug aber erklären, daß sie zum Frühstück Wert auf ihr "Fladenbrot vom Türken" legen, oder trotz Nörgelns über "die ganzen Türkengeschäfte" ihre Handyschutzhülle im türkischen Handyshop an der Ecke kaufen. Wie soll sich mit solch widersinnigen (und SEHR verbreiteten) Gesinnungen etwas ändern?

Bild des Benutzers QuoVadis
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Die Kebab-Bude in unserer Stadt kenne ich nur von außen.
Etwas war mir immer daran suspekt: ich habe noch nie einen Türken Kebab kaufen oder essen gesehen.
Warum eigentlich nicht? Zufall? Oder gibt es dafür einen Grund?

Bild des Benutzers Tea Party
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was Verona plant. Könnte man ohne falsche Scham auch gleich in Wien durchziehen. Idealerweise würden mit diesem "Fraß" auch gleich die dazugehörigen "Fratzen" verschwinden. Ordentlichen Touristen zum Beispiel sollte in historischen Gefilden heimische Kost serviert werden, deswegen kommen sie ja her. Und nicht ein undefinierbares, orientalisches "Grindfutter", das ihnen noch beim Heimflug im Magen liegt.

Bild des Benutzers MarkusStark
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... das wirksamste Mittel ist bei diesen einfach nichts zu kaufen, gilt auch für AUT und DE!

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erhalten will, so sollte das Land nicht nur Döner- und Kebabbuden verbieten, sondern auch diese widerliche Starbucks Kaffeeplörre.
Diese hat im Land des Espresso auch nix verloren.
Und wenn man schon was auf seine Kultur hält, verhüllt man auch nicht Statuen,
egal wer da gerade auf Staatsbesuch kommt.

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ißt halal-fleisch. und wenn ich nach italien fahre erst recht nicht. man stelle sich vor: in der arena gibt man "la traviata" und die leut fressen kebab und saufen raki, statt pizza und aqua minerale. bei uns ums eck war mal so eine bude, mußte aber mangels kundschaft zusperren :) es gibt also doch noch normale menschen! und was die "kritiker" anbelangt, sollten sie ihren schäfchen raten doch zu hause zu bleiben und nicht ihre UNkultur zu uns zu bringen! aber nein, es wird sofort rassismus geortet...

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