Andreas Schieder (links) und Sonja Wehsely (rechts) amüsieren sich auf Steuerzahlerkosten auf Kuba.

Foto: Bild: SPÖ Presse und Kommunikation / Thomas Jantzen flickr (CC BY-SA 2.0)
SPÖ-Politikerpärchen reist auf Steuerzahlerkosten nach Kuba

Als würden Klubobmann Andreas Schieder und die Wiener Sozialstadträtin Sonja Wehsely (beide SPÖ) nicht ohnehin schon genug verdienen, gönnt sich das Politikerpärchen jetzt auch noch eine gemeinsame Reise nach Kuba. Frechheit siegt! Die Rechnung übernehmen die Steuerzahler. Bundespräsident Heinz Fischer hat übrigens zu diesem Trip eingeladen. Offiziell soll es eine Art Bildungsreise sein, schreibt die Kronen Zeitung, doch von Arbeit kann bei 30 Grad Hitze in Havanna wohl nicht allzu viel Rede sein.

Sonne in Havanna – Baustellen in Wien

Andreas und Sonja gemeinsam am Strand? Die beiden sind seit längerem schon ein Paar und haben es sich zeitlich gut eingeteilt, damit sie auf Kosten der Bürger ihre Freizeit verbringen können. Urlaub auf Staatskosten sozusagen – der Bürger kommt ja für alles auf! So lassen sich der Parlamentsklubobmann und die Sozialstadträtin die Sonne auf den Kopf oder gar auf den Bauch scheinen, während es im Heimatland nur so von Baustellen wimmelt.

Wiener Kulturstadtrat ebenfalls an Bord

Statt jene Baustellen wie islamische Kindergärten, die Mindestsicherung, das Krankenhaus Nord oder den Skandal um den geschassten Arzt Dr. Gernot Rainer in Ordnung zu bringen, nimmt die Wiener Sozialstadträtin lieber am österreichisch-kubanischen Wirtschaftsforum teil. Und schaut zu, wie Heinz Fischer beim Memorial Jose Marti einen Kranz niederlegt. Das hätte ihr Amtskollege Andreas Mailath-Pokorny genau so gut machen können. Der Wiener Kulturstadtrat der SPÖ saß nämlich ebenfalls im Flieger auf die Insel von Fidel Castro. Ob seine Frau ebenfalls mit an Bord ist, wurde noch nicht bekannt. Jedenfalls macht die Reise der drei roten Genossen in der Basis kein gutes Bild – und auch dem Kommentarschreiber der Kronen Zeitung, Michael Jeannée, stößt das derart sauer auf, dass er folgende Post an Wehsely schickte:

Liebe Stadträtin Sonja Wehsely,
staunend entnehme ich obenstehendem Bericht, dass Sie am Dienstag für mein Steuergeld in die sonnige Karibik reisen. Mit Heinz Fischer nach Kuba, die Nostalgie-Insel für Alt- Linke…
… und meine hiezu das Folgende: Unserem präsidialen Auslaufmodell sei die Visite zu den „Comandantes“ gegönnt. Zumal es ohnehin einer seiner letzten offiziellen „Ausflüge“ ist. Aber was, Frau Stadträtin für Gesundheit und Soziales (zu Letzterem gehört auch die Kontrolle der Kindergärten), haben Sie, carajo – zum Teufel -, auf Kuba zu suchen, wenn s an der Donau Granada spielt?!
In der Ärzteschaft Ihrer Spitäler nach dem Quasi- Hinauswurf des renommierten und beliebten Lungenfacharztes Dr. Gernot Rainer, weil dieser Ihnen mit seiner privaten Gewerkschaft Asklepios (schon 1400 Mitglieder, und es werden immer mehr) über die tiefrote Leber gelaufen ist.
In Ihren Kindergärten, die im salafistischen Sumpf zu versinken drohen und nun sogar ein Fall für den Staatsanwalt sind.
Ihnen komplett powidl?
Ihnen komplett powidl!
Denn: Zum „Fall Rainer“ ließen Sie schnoddrig verlauten, es sei nicht das erste Mal, dass einem Arzt die fixe Anstellung verweigert wurde. Und zu den Kindergärten, dass Sie für diese erst seit vergangenem November zuständig sind.
Und aus und ab nach Kuba. Carajo, Frau Wehsely, mit Ihnen!

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