Platz für pseudolustige “Anti-Strache”-Satire hat die Wiener Bezirkszeitung allemal!

Foto: Bild: Manfred Werner - Tsui - Eigenes Werk /wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)
Wiener Bezirkszeitung: “Anti-Strache”-Satire statt Bürgeraufklärung über Trickbetrug

Der Abstieg der Mainstream-Medien hält weiter ungebremst an, das belegen auch die sinkenden Absatzzahlen, mit dene diverse Blätter zu kämpfen haben. Ein Grund dafür ist, dass Fakten und politisch-relevante Entwicklungen einfach totgeschwiegen werden, um den etablierten Parteien weiterhin zu gefallen.

Muss so sein, denn schließlich sind es auch die rot-schwarz eingefärbten Ministerien bzw. staats- und stadtnahe Betriebe, welche ihnen durch den Inserateneinkauf die Existenz ermöglichen.

Zu dieser Sorte von Medien gehört auch die Wiener Bezirkszeitung, welche kostenlos an die Wiener Haushalte versandt wird. Das Blatt, hauptsächlich befüllt mit Propaganda für Häupl, Ludwig und Co., gehört zu den medialen Hauptwaffen linker Parteien und dient fast ausschließlich der Verbreitung deren Botschaften bis in die Grätzln. Themen, in denen die FPÖ die Meinung der Mehrheitsbevölkerung vertritt, werden meist unter dem Tisch gekehrt, Platz für pseudolustige „Anti-Strache“-Satire hat das Gratisblatt allemal.

Kein Interesse an Bürgeraufklärung

Kurz nach dem Jahreswechsel kontaktierte der Klubobmann der FPÖ-Favoriten, Wolfgang Fasching, den zuständigen Redakteur der Bezirkszeitung, um diesen auf einen besonders dreisten Fall von Trickbetrug aufmerksam zu machen. Eine Frau aus Wien-Favoriten hatte nämlich beobachtet, wie drei Männer zu später Stunde durch verschiedene Wohnhausanlagen marschierten und an den Wohnungstüren klingelten. Dort gaben sie sich als Mitarbeiter der „Wiener Kanalräumer“ aus. Sie begrüßten die Mieter mit den Worten "Grüß Gott, wir sind die Kanalbuam und wünschen alles Gute fürs neue Jahr!". Selbstverständlich nutzten sie dabei die Gelegenheit, um Spenden zu sammeln. Einziger Haken: Bei den Wiener Kanalräumern weiß man von der Spendensammelaktion gar nichts. Auf Nachfrage der FPÖ Favoriten wurde bestätigt, dass die Wiener Kanalräumer seit über 10 Jahren keine persönlichen Glückwünsche mehr überbringen. Mitarbeiter ,die sich dem wiedersetzen, müssen seit mittlerweile 5 Jahren mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes rechnen.

„Wer zahlt, schafft an“

Wenig interessiert an dem Fall waren die Wiener Bezirkszeitung und deren Redaktionsteam. Bis heute wartet man auf eine entsprechende Berichterstattung, die vielleicht dazu gedient hätte, dass tausende Wiener vielleicht nicht auf diesen Trickbetrug hereingefallen wären. Anzunehmen ist nämlich, dass der Vorfall in der besagten Favoritner Wohnhausanlage kein Einzelfall war. „Die Wiener Bezirkszeitung zensiert wieder und zeigt einmal mehr, dass Objektivität und Unabhängigkeit für viele Redakteure Fremdwörter sind“, kommentierte der Favoritner Bezirksvorsteher-Stellvertreter Michael Mrkvicka die Causa. Während die Bezirkszeitung für Bürgerinformation keinen Platz findet, ist man aber gerne bereit, neben der üblichen linken Propaganda als Draufgabe auch noch eine „Anti-Strache-Satire“ zu drucken. 


Screenshot: BZ-Ausgabe 9 (03. März 2016)

Es muss damit gerechnet werden, dass in Zukunft weiter auf echte Bürgerinformation verzichtet wird, denn Geld gibt es für solch eine Berichterstattung keines. Finanziert wird die Zeitung ausschließlich über Anzeigenerlöse. Das heißt, dass man auch künftig dem Motto „Wer zahlt, schafft an“ folgen wird.

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