Versuchen Asylanten mit provozierten Unfällen Schmerzensgeld zu kassieren?

In der Klagenfurter Domgasse soll der Iraner absichtlich vor das Auto gelaufen sein Foto: Johann Jaritz / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
In der Klagenfurter Domgasse soll der Iraner absichtlich vor das Auto gelaufen sein
Foto: Johann Jaritz / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
9. März 2016 - 10:30

Zwei Fälle von mutmaßlich versuchtem Unfallbetrug haben sich letzten Samstag in Kärnten ereignet. Letzten Samstag lief laut Zeugenaussagen ein aus dem Iran stammender Asylant in der Klagenfurter Innenstadt absichtlich vor ein Auto. Der Autofahrer war in der Domgasse in langsamer Fahrt auf Parkplatzsuche, als ihm der Mann unerwartet vor das Fahrzeug lief.

Polizeisprecher Rainer Dionisio kommentiert den Vorfall gegenüber der Kleinen Zeitung so: "Es gibt Aussagen, die den Schluss zulassen, dass der Unfall von dem Mann provoziert wurde." Trotzdem seien es lediglich Spekulationen, ob er tatsächlich am Straßenrand gewartet hatte, um dann absichtlich hinter einem Lastwagen gegen das Auto zu laufen. Der Lenker wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt.

Ebenfalls in Klagenfurt ereignete sich der zweite merkwürdige Zwischenfall. Laut Aussage des Autofahrers sei ihm ein Mann während der Fahrt absichtlich und unerwartet auf die Motorhaube gesprungen. Der Fahrzeuglenker fuhr weiter und erstattete anschließend Anzeige wegen Sachbeschädigung. Der „Unfallgegner“ konnte allerdings noch nicht gefunden werden.

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