Beweise von Dschihadistenprozess untermauern Terrorverdacht hinter Grazer Amokfahrt – Unzensuriert

Im Zuge des Dschihadistenprozesses erhärtete sich die Vermutung eines Terroraktes hinter der Grazer Amokfahrt.

Foto: Bild: Dnalor 01 / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Beweise von Dschihadistenprozess untermauern Terrorverdacht hinter Grazer Amokfahrt

Der Grazer Dschihadistenprozess endete nicht nur mit einer Verurteilung des mutmaßlichen bosnischen IS-Mitgliedes Fikret B., sondern auch mit brisanten Enthüllungen rund um die Grazer Amokfahrt von 2015, wie der Standard berichtet. Der Richter erwähnte nämlich im Zuge der Verhandlung, dass zwei Wochen vor der Tat im Internet von einem geplanten Terrorakt die Rede gewesen sei. Dies bestätigt nun die Vermutungen vieler, wonach der Bosnier Alen R. bewusst und geplant drei Menschen getötet und dutzende andere schwer verletzt haben könnte. 

"Wir werden zuschlagen!"

Während der Bosnier Fikret B. aufgrund seines Vorhabens, sich samt Familie dem Islamischen Staat anzuschließen nicht rechtskräftig zu acht Jahren Haft verurteilt wurde, erwähnte der Richter im Zuge der Verhandlung das brisante Detail: Bei der Auswertung der Facebook-Aktivitäten sollen die Dschihadisten in Graz von einem möglichen Terroranschlag gesprochen haben. Es "soll etwas in Vorbereitung gewesen sein, und sie würden wieder zuschlagen", so der ungefähre Wortlaut. US-Behörden halfen der heimischen Polizei bei der Auswertung der Daten. 

Diese neuen Indizien untermauern die von Anfang an im Raum gestandene Vermutung eines gezielten Terroraktes gegen die Bevölkerung. Bereits kurz nach der Tat sammelte unzensuriert.at dafür Indizien, Mainstream-Medien sowie Justiz beharrten kurz nach der Tat jedoch auf der Darstellung einer psychischen Erkrankung des Täters Alen R. Mittlerweile muss ein dritter psychologischer Gutachter feststellen, ob der Bosnier zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig war oder nicht, da sich zwei Gutachter zuvor wiedersprachen. 

Grazer Dschihadist wollte sich IS anschließen

Bei dem Gerichtsprozess in Graz zeigte sich Angeklagter und mutmaßliches IS-Mitglied Fikret B. uneinsichtig und angriffslustig. Obowhl sichergestelltes Bild- und Tonmaterial die Terror- und Tötungsabsichten des Bosniers untermauerten, beteurte dieser wiederholt seine Unschuld. Viel lieber beklagte sich Fikret B. über die schlechte Behandlung von Muslimen in Österreich. In den nächsten Wochen wird weiteren Dschihadisten in Graz der Prozess gemacht, unter anderem dem Hassprediger Mirsat Omerovic. Insgesamt handelt es sich um 13 Angeklagte. 

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