Offene Tuberkulose im Parlament: Renaissance neuer, alter Seuchen in Österreich

Seit die Masseneinwanderung ungebremst nach Europa strömt, treten hier verstärkt Krankheiten auf, die schon so gut wie ausgerottet waren. Nun ist eine davon sogar im Hohen Haus angekommen. Wie Parlamentsdirektor Harald Dossi Freitag Nachmittag in einer E-Mail an alle Mitarbeiter des Hohen Hauses bekannt gab, wurde ein Mitarbeiter der Parlamentsdirektion mit Verdacht auf offene Tuberkulose ins Spital eingeliefert.

Im Schreiben der Parlamentsdirektion heißt es wörtlich:

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

ein  Mitarbeiter der Parlamentsdirektion befindet sich mit Verdacht auf offene Tuberkulose in stationärer Behandlung. Alle nötigen Schritte wurden seitens der Parlamentsdirektion gesetzt. Die zuständige MA 15 – Gesundheitsdienst der Stadt Wien ist informiert. Laut Auskunft der Gesundheitsbehörde besteht eine unmittelbare Ansteckungsgefahr in der Regel nur bei längerem (zumindest acht Stunden), engen Kontakt in einem geschlossenen Raum mit dem Erkrankten.[…]

Sie werden unverzüglich informiert, sobald die Diagnose feststeht.

Banges Warten auf Untersuchungen

Laut Medienberichten soll der betroffene Mitarbeiter bereits infiziert während der Sondersitzung zur Pensionsdebatte am Mittwoch im Parlament Dienst versehen haben. An dieser Sitzung nahmen neben den Abgeordneten auch Sozialminister Alois Stöger und Finanzminister Hans Jörg Schelling teil. Für Parlamentsbedienstete und Mandatare heißt es jetzt abwarten: Die Inkubationszeit bei TBC beträgt vier bis zwölf Wochen.

Das Einschleppen neuer, alter Seuchen durch illegale Migranten nach Österreich ist spätestens seit dem Vorjahr ein heikles Thema. Immer wieder wurden Gerüchte laut, dass sich Helfer und Einsatzkräfte an den Grenzübergängen oder den Unterkünften mit seltsamen Krankheiten angesteckt hätte. Meist wurden die Fälle aber – wie lange Zeit auch die Einwanderer-Kriminalität – eisern totgeschwiegen. In Traiskirchen etwa wurden bereits Ende 2013 Polio- und Tuberkulose-Überträger an Migranten festgestellt – unzensuriert.at berichtete. Auch auf politischer Bühne wurde das Thema im Vorjahr heiß diskutiert – das Gesundheitsministerium sah etwa "keine besondere Gefährdung" durch die Einwanderer, Einsatzkräfte und Helfer trugen dennoch vielfach Schutzmasken.

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