Deutschlands Präsident Gauck sieht in Protest gegen Asylantenflut „Kommunikationsstörung“

In der sächsischen Kleinstadt Bautzen war im Februar der ehemals als Hotel genutzte „Husarenhof“ in Brand geraten. Die Absicht, das leer stehende Gebäude als Asylantenheim für 300 Personen zu nutzen, sorgte im Vorfeld in der Bevölkerung für Widerstand. Eine Bürgerinitiative hatte sich gebildet. Die unverhohlene Freude über den Brand unter den anwesenden Schaulustigen sorgte im offiziösen Deutschland für Empörung. Der Husarenhof wäre nicht die erste Asylwerberunterkunft in der Stadt gewesen. Schon 2014 hatte der Hotelier Peter Rausch seinen Pleite-Betrieb „Spree Hotel“ in ein finanziell lukratives Asylantenquartier für 230 Personen verwandelt.

Frostiger Empfang für Bundespräsidenten

Offensichtlich, um den Menschen dort ins Gewissen zu reden, machte sich der ebenfalls aus dem Osten der Bundesrepublik stammende Bundespräsident zu einem Besuch der Kleinstadt auf. Auf seinem Rundgang durch die Altstadt suchte man ob seines Besuches nach begeisterten Bürgermassen vergeblich. Die wenigen Menschen empfingen ihn vielmehr mit den wenig schmeichelhaften Bezeichnungen wie „Gauckler raus“ und „Volksverräter“-Rufen.

Gauck verordnet Bevölkerung „Verlassen der Komfortzonen“

150 geladene Gäste durften im Probensaal des Sorbischen National-Ensembles den salbungsvollen Worten des ehemaligen Pastors lauschen. Er sprach davon, dass es zur Zeit eine Störung in der Kommunikation zwischen denen, die wählen oder wählen sollten, und denen, die gewählt worden sind, gebe. "Wir müssen unsere Komfortzonen verlassen. Wir müssen uns auch für Argumente öffnen, die uns fremd sind." Nur so seien die Probleme zu lösen, "nur im Dialog, im demokratischen Dialog", berichtet die Welt von seinem Vortrag. Besorgt ist er offenbar über einen „rechten Rand“. Probleme müssten angesprochen werden, sonst überlasse man sie den Populisten, die als Frustrationsverstärker wirkten. Deshalb müsste man den besagten „rechten Rand“ vom Besitz der Sorgen von „everybody“ enteignen, tat er den erschienen Bürgern kund.

Dem hielt eine Dame aus dem Publikum entgegen, dass man immer gleich in die rechte Ecke gestellt werde, wenn man sich kritisch zur Flüchtlingspolitik äußere. "Wenn ich nicht auf dem Willkommenstrip bin, dann ist das so. Und dann will ich auch, dass das akzeptiert wird", zitiert die Welt eine andere Zuhörerin.

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