Ex-Stasi Mitarbeiterin erstellt Abschussliste von vermeintlich Rechtsextremen

Anetta Kahane ist Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung. Bereits zu DDR-Zeiten war sie dafür bekannt, Menschen gezielt zu denunzieren. Foto: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Anetta Kahane ist Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung. Bereits zu DDR-Zeiten war sie dafür bekannt, Menschen gezielt zu denunzieren.
Foto: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
14. März 2016 - 15:51

Die Amadeu Antonio Stiftung ist eine deutsche gemeinnützige Stiftung, die sich dem Kampf gegen Rechts verschrieben hat. Ihre Vorsitzende ist Anetta Kahane. Kahane ist eine deutsche Kolumnistin und Autorin, die sich bereits zu DDR-Zeiten einen Namen damit gemacht hat, Menschen gezielt zu denunzieren. Von 1974 bis 1982 arbeitete sie unter dem Decknamen „Victoria“ als Inoffizielle Mitarbeiterin des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Währenddessen hat sie sogar persönliche Bekannte ausspioniert. Ihre Nachforschungen stellen eine fast 800-seitige Akte dar. Mit ihren Angaben hatte Kahane mehrere Personen belastet, vor allem Künstler und Studenten.

Wann gehört man zu den Rechtsextremen?

Die von ihr geführte Amadeu Antonio Stiftung hat nun angefangen, eine Liste von „Neuen Rechten“ zu erstellen. Als „Wiki NEUE RECHTE“ wird das Konzept verkauft, welches im Grunde nur einer ganz feigen Denunziationskampagne im Internet gleicht. Geführt wird diese Auflistung vermeintlicher Rechtsextremer von Jugendlichen im Alter von 16 bis 25 Jahren, die von der Amadeu Antonio Stiftung unterstützt und gefördert werden. Dabei gibt die Gruppe aber nicht bekannt, was die „Neuen Rechten“ so auszeichnet. Auf der Liste stehen jedenfalls Akif Pirinçci und Alexander Gauland oder Dieter Stein.

Wiki NEUE RECHTE ist Kahanes Abschussliste

Dass mit dieser Art von Auflistung gleichzeitig eine Abschussliste für linke Chaoten präsentiert wird, wird dabei freilich unterschlagen. Der einzige Unterschied zu den DDR-Zeiten ist, dass Anetta Kahane heute ihre Nachforschungen ganz öffentlich machen darf. Sie denunziert all jene zu „Neuen Rechten“ und damit zu Rechtsradikalen, die nicht in das linke Weltbild der Stiftung fallen.

Kahane auch in Facebook-Zensur eingebunden

Und praktischerweise wurde ihr auch schon von der deutschen Regierung ein geeignetes Instrument in die Hand gegeben, um die von ihr bekämpften Organisationen mundtot zu machen. Denn das von der Amadeu Antonio Stiftung betriebene Netz gegen Nazis“ ist Projektpartner jener Regierungsinitiative, die „Hassbotschaften“ auf Facebook aufspüren und löschen lassen soll. Erstes prominentes Opfer war der deutsche Anonymous-Account, der gesperrt wurde, nachdem dort geheime Dokumente über das wahre Ausmaß und die Folgen der Massenzuwanderung veröffentlicht worden waren.

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