Für FPÖ-Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer steht Schutz der Österreicher im Zentrum seines Handels

Norbert Hofer setzt die Interessen Österreichs ins Zentrum seines Handelns! Foto: NFZ
Norbert Hofer setzt die Interessen Österreichs ins Zentrum seines Handelns!
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16. März 2016 - 10:17

Während seine Mitbewerber überwiegend ihren Focus auf die Interessen der Europäischen Union legen, sieht FPÖ-Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer den Schutz der Österreicher als seine Hauptaufgabe als Bundespräsident. In einer ersten Zwischenbilanz haben sich für ihn in Bürgergesprächen drei Schwerpunkte herauskristallisiert, die die Österreicher beschäftigen: Sicherheit/Migration, das Freihandelsabkommen TTIP und die direkte Demokratie.

Türkei kein Partner

Eng verbunden mit der Asylkrise sind die Erpressungsversuche der Türkei. Für Hofer kann das Land daher kein Partner für Europa sein. Österreich muss seine Grenzen schützen und einen Pakt mit der Türkei ablehnen. Die Erdogan-Türkei erfüllt für ihn nicht annähernd die europäischen Standards an Demokratie und Menschenrechten und kann daher kein seriöser Partner der EU und schon gar kein Vollmitglied sein. Sollte die Türkei Mitglied der EU werden, verlange er eine Volksabstimmung über den Verbleib Österreichs in der EU. Zur Gewährleistung der Sicherheit in Österreich müssten Bundesheer und Polizei besser ausgestattet und deren Budgets erhöht werden. Dem Kahlschlag in Armee und Exekutive sei ein Ende zu setzen, verlangt der Präsidentschaftskandidat.

Direkte Demokratie stärken

Als Bundespräsident würde Hofer das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP nicht unterzeichnen, es sei denn die Österreicher würden sich im Rahmen einer direktdemokratischen Entscheidung dafür entscheiden. Er warnt vor Verschlechterungen beim Arbeitsrecht, beim Umweltschutz, bei der Landwirtschaft und bei der Demokratie. Insgesamt wünscht sich Hofer, dass die Bürger viel mehr als bisher in die inhaltliche Arbeit für Österreich eingebunden werden. Als Bundespräsident würde er bei jeder Bundesregierung die er angelobt, darauf drängen, dass sich das Regierungsprogramm auch der direkten Demokratie in Österreich widmet.

wandere aus, solange es noch geht

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Kommentare

Bild des Benutzers hofrat0509
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Norbert Hofer muss Bundespräsident werden und eine Wende zum Besseren herbeiführen.
Habe schon lange die SPÖ verlassen hin zur FPÖ.

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…hat er jedenfalls.

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wird die vordringlichste Aufgaben des Präsidenten sein!
In den Medien wird häufig verschwiegen, dass ein Bundespräsident sehr wohl Kompetenzen hat, die über die Funktion eines „Grüßaugusts“ hinausgehen:
z.B. Oberbefehlshaber des Heeres. Hofer wird es wieder soweit reparieren, dass es seinen staatsvertraglichen Aufgaben gerecht wird. Derzeit ist es Erfüllungsgehilfe von staatlich organisierten Schleppern (Busfahrten durch Ö) und Empfangskomitee mit Gulaschkanone.
Weiters kann der Präsident die Regierung auflösen, wenn sie, wie jetzt z.B., laufend Gesetze und Staatsvertragsartikel bricht (Neutralitätsgesetz / Russlandsanktionen).
Dass weiß auch die Regierung und deshalb die panische Angst vor einem GESETZESTREUEN Präsidenten, der die laufenden von Eliten angeordneten Programme ( z.B. Flutung mit Nordafrikanern, Rußlandsanktionen) rasch beenden könnte, indem er sich auf geltendes Recht beruft.
Für jeden redlichen Menschen wird daher Norbert HOFER der ideale künftige Präsident sein!

Bild des Benutzers gramaier
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...wen ich wählen werde.
Man will uns "unter dem Deckmantel EU Flüchtlingskrise" -
den TÜRKEIDEAL schmackhaft machen - ABER BITTE OHNE ÖSTERREICH -
eine bindende VOLKSABSTIMMUNG ist nötig und sofortige Neuwahlen
wenn FAYMANN kein VETO gegen den MERKEL-ERDOGAN Deal einlegt

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Herr Hofer unterliegt in der Stichwahl dem *Unabhängigen*. CETA und TTIP werden ratifiziert. Türkei wird Vollmitglied der EU. Die Kriege in Afrika bescheren uns eine noch nie dagewesene Flutwelle an Invasoren. Bargeldabschaffung. Die Folgen davon brauche ich nicht zu erläutern.
Hat sich schon einer der Leser hier überlegt, was er dann macht, wenn dieser gar nicht so unwahrscheinliche Fall eintritt?
Ich wüsste es nicht. Auswandern? Wohin? Island? Dort ist mein Beruf nicht sehr gefragt. Uruguay, Costa Rica...Keine Ahnung
Sich anpassen und resignieren? Nicht meins.

Bild des Benutzers MarkusStark
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und Ihre Frage dahingehend - was dann getan werden soll - mehr als berechtigt.
Ob man dann den Revolverhelden spielt, naja.... oder besser auswandert.... und dann, wohin? Bei Bargeldabschaffung (eigentlich die größte Gefahr, da totale Versklavung) ist es gar nicht mehr möglich auszuwandern (mit seinem Vermögen), da Kapitalverkehrskontrollen inkl. Goldverbot kommen muss.
WAS TUN? Ehrlich, ich weiß es nicht!!
Widerstand? JA, ich bin dabei! Aber großteils die Leute, viel zu blöd! Die würde das noch freuen, wenn sie nur mehr mit Plastikgeld zahlen. Die Propaganda macht es möglich.
Hoffen wir, dass es zu diesem ALBTRAUM NIE kommen wird!

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und kampflos den eindringlingen unsere heimat "überlassen"? wofür hat man sein leben lang gehackelt, sich ein schönes zuhause geschaffen, schuldenfrei und ein paar schöne urlaube wären auch jedes jahr drinnen? sicher nicht für dieses rasselpack und schon gar nicht für diese jetzige verräter-regierung...

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Auswandern ? NIEMALS ! Schon den Gedanken an Flucht halte ich für Verrat !
Wir alle hier wissen was zu tun sein wird. Aber die meisten werden leider zu feige sein es zu tun.
Und es hier reinschreiben ist in Hinblick auf gewisse Gesetze auch keine gute Idee.
Hat aber etwas in Zusammenhang mit Notwehr zu tun.

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Auch ich gehöre wahrscheinlich zu denen, die zu feig wären. Meine Waffe war schon immer das Wort und nicht die Faust.
Auswandern war mal Thema. Stattdessen haben wir uns ein Grundstück am Land gekauft.

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Ich weiß es auch nicht. Denn wo ist man dann tatsächlich noch sicher und kann ein menschenwürdiges Leben leben? Und: wer nimmt einen? Gibt ja nicht so viele Länder, die eine "Willkommenskultur" wie Westeuropa haben, da heißt's meistens, zuerst Geld herzeigen, allenfalls beweisen, dass man einen Beruf hat, der dort gefragt ist.

Meine Familie lebt in einem winzigen Dorf im Waldviertel. Gemüse und Obst hat man selbst, Wasser gibt's auch vom Brunnen, Holz aus dem Wald. Auch wird dort noch immer oder schon wieder viel getauscht, nicht nur Dinge, sondern auch Fähigkeiten. Die Mutter z.B. macht dem Nachbarn kleine Näharbeiten, und er als Imker gibt ihr dafür Honig und Bienenwachs (kann man z.B. Kerzen draus gießen). Der Onkel hilft mit dem Auto (Mechaniker in Pension), dafür wird, wenn er verreist, die Katze gefüttert. Haben vor, demnächst das Grundstück gegenüber zu kaufen (dzt. Erdäpfelacker). Ganz ohne Geld wird's trotzdem nicht gehen - allein schon wegen Steuern, Gemeindeabgaben, etc.

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