Die Bundespräsidentschaftskandidatin Irmgard Griss verdeutlicht ihren politischen Schwerpunkt, indem sie sich für Homo-Ehen einsetzt.

Foto: Bild: C Parlamentsdirektion / Carina Ott
Sorgen von Irmgard Griss: Homo-Ehe ermöglichen

„Ehe Gleich!“ lautet die parlamentarische Initiative für gleichgeschlechtliche Paare, welche die Bundespräsidentschaftskandidatin Irmgard Griss heute unterzeichnet hat. Medienwirksam gab die vermeintlich unabhängige Kandidatin ihre Unterstützung für homosexuelle Paare, die heiraten wollen. Bislang ist in Österreich nur eine eingetragene Partnerschaft möglich, Griss will diese jedoch in eine völlig gleichgestellte Ehe ändern. Dies sieht sie offenbar als eines der wichtigsten momentanen Anliegen der Republik Österreich.

Politischer Schwerpunkt deutlich

Die Interessensgebiete der Bundespräsidentschaftskandidatin Irmgard Griss macht die Juristin jetzt schon mehr als deutlich. Vor wenigen Wochen ließ sie mit einer skurrilen Forderung zur Änderung der Bundeshymne aufhorchen, da sie österreichische Werte nicht genau definieren könne. Nun glänzt die ehemalige Präsidentin des Obersten Gerichtshof und Kandidatin zum Amt des Bundespräsidenten erneut mit kuriosen Ansichten und zeigt damit, wo ihre tatsächlichen politischen Schwerpunkte liegen.

Bislang haben 50.000 Personen die Forderung nach "Ehe gleich" unterzeichnet. Neben Griss nahm auch Helmut Graupner, Präsident des für Homosexuellen-Forderungen kämpfenden Rechtskomitees Lambda teil, welcher die Forderung als erster Unterstützer unterzeichnet hat.

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