Für norwegische Kinder wurden eigene Imitationen von Flüchtlingslagern geschaffen, um ihnen die Zuwanderung schmackhaft zu machen.

Foto: Bild: Michal Bělka - Wikimedia Commons - (CC BY-SA 4.0)
Norweger schicken Kinder in nachgebaute Flüchtlingscamps

Eine Nacht im Flüchtlingslager! Das macht Norwegen mit Unterstützung einer Flüchtlingshilfe nun für Kinder und Jugendliche möglich. Knappe Essensrationen, wechselnde Temperaturen und dauernde Sirenen sollten den jungen Gästen den Alltag von Einwanderern in solchen Unterkünften aufzeigen. Was schwankende Temperaturen und ein andauernder Sirenenton mit der realen Flüchtlingssituation zu tun haben, ist bisher allerdings noch unklar.

Hungerstreik trotz Essensknappheit?

Um jungen norwegischen Kindern aufzuzeigen, mit welch angeblich schweren Bedingungen die Horden von Zuwanderern in sogenannten „Flüchtlingslagern“ zu kämpfen haben, wurden in Skandinavien eigene Attraktionscamps entwickelt. Zusammen mit der Flüchtlingshilfe von Norwegen sollten junge Menschen so davon überzeugt werden, dass die soziale Ausbeute durch die Migranten auf jeden Fall gerechtfertigt ist.

„Mit Hilfe solcher Lager hoffen wir, den Jugendlichen einen breiteren Blick auf die Welt zu vermitteln und ihnen zu zeigen, welches Glück sie haben, in einem so friedlichen Land wie Norwegen zu leben“, so der Organisator eines solchen Lagers. Skurrilerweise traten just am Tag des Interviews etliche Einwanderer in einen Hungerstreik, um nicht ausgewiesen zu werden.

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