Rotes Bildungsministerium will Wahrheit sagende Schuldirektorin zum Schweigen bringen

Ein Drittel der Schüler mit Migrationshintergrund ist in der realen Arbeitswelt nicht vermittelbar. Foto: © Drivepix / fotolia.de
Ein Drittel der Schüler mit Migrationshintergrund ist in der realen Arbeitswelt nicht vermittelbar.
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Für gehörigen Wirbel hat ein Bericht der Tageszeitung Kurier über die Neue Mittelschule Gassergasse in Wien gesorgt. Diese Schule ist von einem extrem hohen Ausländeranteil gekennzeichnet. 98 Prozent der Schüler sind nicht deutscher Muttersprache. Anlässlich des Lokalaugenscheins eines Kurier-Reporters klärte ihn die dortige Schuldirektorin Andrea Walach über das „Leistungsvermögen“ ihrer Schüler auf. Die Lehrer würden das Beste geben, doch seien die Defizite einiger Schüler so groß, dass sie auch nach dem Ende der Schulpflicht Deutsch nur in Satzfragmenten sprechen und kaum Lesen, Schreiben und Rechnen könnten, beschrieb sie die Situation. Für rund ein Drittel der Schüler sei aus ihrer Erfahrung der weitere Lebensweg vorgezeichnet, weil "leider nicht vermittelbar": Ende der Schulpflicht, vergebliche Suche nach einem Lehrplatz, AMS-Kurse, Sozialhilfe.

Bildungsministerium vergattert Walach zum Schweigen

Letzten Dienstag erhielt die Pädagogin ein Schreiben aus dem Bildungsministerium. "Das Schreiben ging an die Schulinspektoren, die es an mich weiterleiteten", erzählt Walach der Zeitung. "Inhaltlich geht es darum, dass der Schulinspektor mich belehren möge. Und wenn ich so wenig Ahnung hätte, sollte ich mich hüten, in der Öffentlichkeit etwas kund zu tun", berichtet sie weiter. Sie sei derzeit in ihrem vierzigsten Dienstjahr, davon siebzehn Jahre als Direktorin. Sie denke, sie habe eine ganze Menge Ahnung, stellt die Schuldirektorin den Vorwurf des Ministeriums richtig.

Rückendeckung erhält sie vom Chef der Lehrergewerkschaft, Paul Kimberger, der meint, dass ein derartiger Maulkorberlass kein Einzelfall sei. "Das passiert immer wieder. Es ist nicht erwünscht, die Wahrheit zu sagen, wenn jemand die heile Welt am Minoritenplatz (Standort des Bildungsministeriums, Anm. d. Red.) durcheinanderbringt“, macht er seinem Ärger Luft.

FP-Vizebürgermeister wähnt sich in DDR-Zeiten

Der freiheitliche Wiener Vizebürgermeister Johann Gudenus bezeichnet den Maulkorberlass des von Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) geführten Bildungs- und Frauenministeriums als "Skandal, der mich an die dunkelsten Zeiten des tiefsten Real-Sozialismus erinnert". Der Direktorin Walach, die seit mehr als 40 Jahren im schulischen Bereich tätig sei, Ahnungslosigkeit vorzuwerfen, nur weil sie den Mut hatte, Fakten auf den Tisch zu legen und Probleme offen anzusprechen, empfindet Gudenus als "erbärmlich". Statt sich in Einsicht zu üben, würden Betroffene zum Schweigen gebracht.

 

 

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Kommentare

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Von klugen oder auch nur einflußreichen Menschen ist schon viel gedacht und gesagt worden was UNS zum Nachdenken anregen und UNS die Leitlinie in dieser von Gewissen- und Charakterlosen pervertierten Zeit vorzeichnen könnte:
"Man muß die Tatsachen kennen,damit man sie verdrehen kann",sagte Mark Twain und,welche Ironie,Bill Clinton mahnte:"Wir sollten niemals aus den Augen verlieren,daß der Weg zu Tyrannei mit der Zerstörung der Wahrheit beginnt."
Nun,zweifellos sind Tatsachen und Wahrheiten den herrschenden und willfährigen Skrupel- und Charakterlosen seit langem bekannt und SIE sind sich ihrer Verbrechen wohl auch bewußt.U.a.um sich zu gegebener Zeit unwissend,erstaunt und dumm stellen zu können versuchen SIE Wahrheit und Tatsachen heute zu verfälschen und gar zu unterdrücken."Cogito ergo sum",formulierte der Philosoph Renè Descartes. Der Selbstdenker in unserer pseudo-rechtstaatlichen s.g. Demokratie erweitert diesen Satz in:"Ich denke,also bin ich-- politisch unkorrekt!"

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sind ja bei den Roten an der Tagesordnung! Ich erinnere an jenen für die Mitarbeiter der "Sammlung Alter Musikinstrumente", bei welchem sie die roten Ungeheuerlichkeiten nicht mehr öffentlich anprangern durften. Man merkt, der Sozialismus ist eine durch und durch totalitäre Bewegung!

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Beim nächsten Krieg sind die alle weg weil lebensunfähig.

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Da H.Brantstätter fischt a' im Blauen Teich!

Wenn er's nur aushält!

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Nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa beobachte ich diese gezielte Verdummung.
Unsere Kinder werden das Opfer einer perfiden Politik. Aber solange wir uns nicht entschieden dagegen wehren, solange schreitet der "große Plan" voran.
Das Ziel ist, uns zu willigen Sklaven zu machen.

Bild des Benutzers gramaier
Bild des Benutzers gramaier
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....für die ROTE PARTEI ---- wegschauen, aussitzen, in abrede stellen. Is ja alles net so schlimm. Als Ministerin habe ich meine schäfchen im trockenen hinter mir die SINTFLUT. LEUTE ..... wacht endlich auf und ......

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Anstatt jene, die sich tagtäglich mit der Entösterreierchung herumschlagen müssen, mit Ahnungslosigkeit und Maulkorberlass zu denunzieren, sollte das Bildungsministerium aufgegleist werden wie es in unserer Schulen wirklich aussieht. Jeder österreichischer Schüler, der sich in eine Klasse mit 90% Ausländeranteil integrieren müssen, sind nur zu bedauern. Ein weiter Skandal ist ausserdem der Umgang mit jenen die die WAHRHEIT offen aussprechen. Diese werden einfach ruhiggestellt. Keine Verlängerung des Dienstvertrages oder Diffamierung, für nichts ist man sich zu schade. Statt einen Benimmkurs für Ausländer, sollten die Mitarbeiter des Ministeriums einen Grundkurs in Meinungsfreiheit und Österreich zuerst ablegen.

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erst einmal informieren, was man unter "Bildung" wirklich zu verstehen hat.

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diese unselige Ministerin soll sich nicht informieren,sondern abtreten.
Das wäre ihre beste Leistung.

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meiner altvorderen, als die ersten gastarbeiter herangekarrt wurden, man merke GASTarbeiter und NICHT für IMMER, ihr jungen werdet schon sehen - die werden wir nicht mehr los. und genauso ist es gekommen...

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