Rauswurf von Martin Graf aus dem ARC-Konzern in Seibersdorf rein politisch motiviert

Dass der Rauswurf von Martin Graf aus dem ARC-Konzern in Seibersdorf rein politisch motiviert war geht klar aus dem Wortprotokoll der Präsidiumssitzung vom 4.10.2006 hervor, bei der Grafs Einzug in den Nationalrat vom Aufsichtsrats-Vorsitzenden Rainer Wieltsch plötzlich zum Problem gemacht wurde. Hier die entsprechenden Passagen aus der Sitzung:

AR-Vorsitzender Wieltsch: „Drum sag ich, ich hab da eine kleine Bitte, wie brauchen keine riesen Aufsichtsratsentscheidung, wir brauchen keine Generalversammlung, um zu deponieren, die Geschäftsführung stellt fest, dass es eine Nebenbeschäftigung ist, die mit deren Ausmaß und mit deren Inhalt wir einfach nicht genehmigen, bitte lieber Graf entscheide Dich! (…) Also meine Bitte wäre, dass ihr da aktiv werdet.“

Geschäftsführer Rinnhofer: „Wenngleich, muss ich auch sagen, es sehr weh tut, Graf zu verlieren in seiner Funktion, er hat ja wirklich exzellende Arbeit geleistet…“

AR Vorsitzender Wieltsch: „Wenngleich, das habe ich ihm ja ausdrücklich gesagt, das ist ja keine Frage. Drum hab ich ja auch gesagt, er hat die Wahl.“

Tonbandprotokoll zum nachhören

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