Viktor Orban: "Es ist Zeit für Opposition und Widerstand"

Viktor Orbán hat das "Multikulti-Regime" der EU durchschaut und ruft zum Widerstand dagegen auf. Foto: Elekes Andor / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Viktor Orbán hat das "Multikulti-Regime" der EU durchschaut und ruft zum Widerstand dagegen auf.
Foto: Elekes Andor / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
19. März 2016 - 16:32

Am 15. März, dem Feiertag zur ungarischen Unabhängigkeit von Österreich, hielt Premierminister Viktor Orbán eine Ansprache zum Zustand Europas. Er fordert darin sowohl die Ungarn als auch die anderen europäischen Völker auf, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und sich für ihre Nationalstaaten einzusetzen - gegen das von der EU aufgezwungene "Multikulti-Regime".

So sprach Orban davon, dass das heutige Europa nicht mehr frei sei, da gewisse Fakten nicht mehr angesprochen werden dürften: 

Es ist verboten zu sagen, dass die Ankommenden keine Flüchtlinge sind, sondern Europa durch Migration bedroht wird.
Es ist verboten, zu sagen, dass dutzende Millionen bereit sind, hierher aufzubrechen.
Es ist verboten, zu sagen, dass die Immigration Verbrechen und Terror in unsere Länder bringt.
Es ist verboten, zu sagen, dass die Massen, die aus anderen Zivilisationen hierher kommen, unsere Lebensweise, unsere Kultur, unsere Bräuche und unsere christlichen Traditionen bedrohen.
Es ist verboten, zu sagen, dass jene, die bereits eingewandert sind, schon eine neue, eigene Welt für sich errichtet haben - mit eigenen Gesetzen und Idealen - welche die jahrtausendealte Struktur Europas zerreißt.

Einwanderungsströme sollen "Vereinigte Staaten von Europa" erwirken

Orbán sieht die Migration als gesteuert und von Brüssel forciert, um durch religiöse und kulturelle Umstrukturierung die Nationalstaaten Europas zu zersetzen und dem Internationalismus den Weg zu bereiten. Er werde Ungarn jedoch davor bewahren:

Es wird keine Stadtteile außerhalb der Reichweite des Gesetzes geben. Keine Massenunruhen, keine Immigrantenaufstände, und keine Gangs, die unseren Frauen und Töchtern nachstellen. Wir werden niemanden bestimmen lassen, wen wir in unser Zuhause und unser Land lassen dürfen, mit wem wir zusammenleben werden, und mit wem wir unser Land teilen. Wir wissen, wie es läuft: Zuerst lassen wir uns sagen, wen wir aufnehmen müssen, dann zwingen sie uns, Ausländer in unserem eigenen Staat zu bewirten. Am Ende wird uns gesagt, wir sollen zusammenpacken und unser eigenes Land verlassen.

Am Ende ruft Orbán dazu auf, die "Tugend der Tapferkeit" wiederzubeleben: "Die Aufgabe für das ungarische Volk, die Nationen Zentraleuropas sowie alle anderen europäischen Nationen, die noch nicht völlig den Verstand verloren haben, ist, das für uns vorgesehene Schicksal zu bekämpfen, zu transformieren und neu zu schreiben."

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