Auf Twitter teilte die Junge Grüne nach den Terroranschlägen ihre Sorgen vor Rechtspopulisten mit.

Foto: Bild: Screenshot Irina Studhalter
Junge Grüne fürchtet sich nicht vor dem Terror, sondern vor “rechtspopulistischer Hetze”

Charlie Hebdo, Paris und nun Brüssel. Das alles sind die Ziele von islamischen Terroranschlägen gewesen, zu denen sich der IS bekennt. Die Täter und Mittäter befanden sich allesamt bereits zuvor in Europa und haben teilweise sogar in mehreren EU-Staaten gelebt und ihre Pläne in Ruhe schmieden können. Aufgrund der ungebremsten und unkontrollierten Zuwanderung war es den Terroristen möglich, sich bestens zu vernetzen. Für ein Vorstandmitglied der Grünen Parteijugend Luzern sind all diese Dinge pure Hetze.

Angst vor Rechtspopulisten?

Irina Studhalter äußerte sich bereits wenige Stunden nach den blutigen Terroranschlägen in Brüssel über ihr Twitter-Profil, welches sie mittlerweile für die Öffentlichkeit gesperrt hat. Dort aber gedenkt sie nicht etwa der Opfer oder ist schockiert über die blutige Vorgangsweise der radikalislamischen Täter, sondern fürchtet sich vor „rechter Hetze“, die ihrer Meinung nach folgen wird.

„Ich habe Angst. Nicht vor dem Islam, nicht vor dem Terror – sondern vor der rechtspopulistischen Hetze, die folgen wird. #Brussels“, schreibt die Co-Präsidentin der Jungen Grünen aus dem Schweizer Kanton Luzern. Die 22-jährige Studentin der Politikwissenschaften ist nicht etwa über weitere Anschläge besorgt, sondern fürchtete sich vor allem vor der immer lauter werdenden Stimme der besorgten Bevölkerung, welche sie in das rechte Eck stellen will.

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