Vandalismus gegen FPÖ-Plakate

Zwei von vielen dokumentierten Fällen, die die Zerstörungswut gegen FPÖ-Plakate aufzeigen. Foto: z. V. g.
Zwei von vielen dokumentierten Fällen, die die Zerstörungswut gegen FPÖ-Plakate aufzeigen.
Foto: z. V. g.
30. März 2016 - 14:30

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In der Vergangenheit gab es in Wahlkämpfen immer wieder eine Zerstörungswut gegen FPÖ-Plakate. Auch die Sujets von Norbert Hofer, dem freiheitlichen Bundespräsidentschaftskandidaten, bleiben nicht verschont. Hakenkreuz-Beschmierungen an der Stirn, ein „auffälliger Bart“, der an einen Diktator erinnert oder Plakatständer, die komplett zerlegt wurden, sind zuhauf gesichtet worden.

FPÖ erstattet Anzeige

Die FPÖ dokumentiert alle Fälle und erstattet Anzeige. „Angesichts der unverhältnismäßig vielen Vandalenakte gegen Wahlplakate des freiheitlichen Bundespräsidentschaftskandidaten Norbert Hofer hat die FPÖ Anzeige gegen unbekannte Täter erstattet“, gab der freiheitliche Generalsekretär Herbert Kickl in einer Aussendung bekannt. Vor allem in Wien sei der linke Mob besonders aktiv, wenn es darum gehe, fremdes Eigentum zu beschädigen, meinte Kickl. Er fordert SPÖ und Grüne auf, ihre „Rollkommandos zurückzupfeifen“, denn schließlich hätten deren Kandidaten das sogenannte Fairnessabkommen unterzeichnet.

Mutmaßlicher Täter muss sich vor Gericht verantworten

Außerdem rechnet Kickl damit, dass diverse Täter auch ausgeforscht werden könnten, schließlich gäbe es an diversen Brennpunkten auch Überwachungskameras. Ein mutmaßlicher Täter, der im Wiener Landtagswahlkampf 2015 ein FPÖ-Plakat beschädigt haben soll, wurde ausgeforscht. Er muss sich demnächst im April vorm Bezirksgericht Josefstadt nach dem § 125 StGB verantworten. Dieser regelt Delikte, die unter Sachbeschädigung fallen. Es droht eine Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder eine Geldstrafe bis zu 360 Tagsätzen.

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