Arbeitsmarkt: Asylberechtigte vermehren Heer der Niederqualifizierten

Jetzt hat es das österreichische Parlament schwarz auf weiß: Asylberechtigte vermehren das Heer der niederqualifizierten Arbeitslosen erheblich. Wie eine Anfragebeantwortung von Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) an die freiheitliche Nationalratsabgeordnete Dagmar Belakowitsch-Jenewein belegt, waren beim Arbeitsmarktservice (AMS) Ende Dezember 2015 nicht weniger als 1.183 langzeitarbeitslose Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte als arbeitslos und sogar 5.354 langzeitbeschäftigungslose Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte vorgemerkt.

Die ohnehin bereits knapp 500.000 Arbeitslosen erhalten aus dem Bereich der Asylberechtigten nun neuerlich Nachschub und führen damit zu einer ordentlichen Mehrbelastung des ohnehin bereits überdehnten AMS-Budgets.

82 Prozent der Asylberechtigten haben nur Pflichtschule 

Dass man die Masse an Minderqualifizierten mit der Zulassung der Asylberechtigten zum Arbeitsmarkt nun zusätzlich vermehrt, ist ebenfalls aus dem Zahlenwerk des Sozialministeriums zu entnehmen. So waren Ende Dezember 2015 beim AMS 979 langzeitarbeitslose Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte mit maximal Pflichtschulausbildung als arbeitslos vorgemerkt. Und 4.373 langzeitbeschäftigungslose Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte hatten maximal Pflichtschulausbildung. Das bedeutet einen Anteil von 82 Prozent. 

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