Doppelmord in Kapfenberg: Verdächtiger ist arbeitsloser, moslemischer Einwanderer

Als am gestrigen Montag die ersten Meldungen von der blutigen Ermordung zweier Frauen im steirischen Kapfenberg durch die Medien gingen, vermuteten viele spontan einen moslemischen oder Migrationshintergrund. Wurden doch immer mehr derartige Bluttaten der letzten Jahre von Ausländern oder Einwanderern verübt, viele von ihnen Moslems. Und tatsächlich: Schon nach kurzer Zeit sickerte durch, das der 33-jährige Tatverdächtige serbischer Staatsbürger und – richtig geraten – Moslem ist.

Täter stammt aus altem osmanischem Sandschak

Der Arbeitslose, der seit 2007 in (und von) Österreich lebt, stammt nämlich laut Polizeiangaben aus der südostserbischen Stadt Novi Pazar, nur wenige Kilometer von der Grenze zum Kosovo entfernt, wo neben (wenigen) christlich-orthodoxen Serben vornehmlich Moslems und auch Roma ansässig sind. Der Name steht nämlich auch für den Sandschak Novi Pazar, der bis zur Vertreibung der Türken 1913 über Jahrhunderte als Bezirk des Osmanischen Reichs galt. Und dort gehen die Uhren bis heute anders.

Zeugin berichtet, wie der Mann auf den Sterbenden herumtrampelt

So ist es nicht unwahrscheinlich, dass der Mann seiner Frau, die ihn laut Zeit im Blick angeblich vor zehn Tagen verlassen hatte, und deren Schwester zur „Wiederherstellung der Ehre“ oder schlicht aus Eifersucht aufgelauert hat. Ob er tatsächlich, wie von ihm bei der Festnahme verkündet, unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, muss ein Blut- und Harntest im Polizeilabor klären. Wie eine direkte Zeugin der Kleinen Zeitung erzählt, sei der Täter, nachdem der die Frauen niedergestochen und zwei Männer, die ihn daran hindern wollten, verletzt hatte, auch noch auf den Sterbenden herumgetrampelt. Andere Zeugen wollen wissen, das der Mann in den letzten zwei Jahren seine Zeit statt am Arbeitsplatz lieber in der Moschee verbracht hat – auch ein möglicher Trennungsgrund für die Frau.

Fünf Kinder sind jetzt Waisen

Der Einwanderer soll jedenfalls schon 2012 polizeilich aktenkundig geworden sein. Seine drei Kinder sind nun quasi Voll-, die beiden Kinder seiner Schwägerin Halbwaisen. Die polizeilichen Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Steiermark übernommen. Für den Tatverdächtigen gilt die Unschuldsvermutung.

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