Mit einem großen Festakt in Wien haben die Freiheitlichen am Mittwoch ihren 60. Geburtstag gefeiert.

Bild: FPÖ
60 Jahre FPÖ: Jubiläumsfeier im Palais Ferstel

Die FPÖ beging heute, Mittwoch, im Wiener Palais Ferstel ihr 60-jähriges Jubiläum. Die Grundlage für den Erfolgslauf der heutigen FPÖ wurde am 17. Oktober 1955 gelegt. Der Gründungsparteitag war vor fast genau 60 Jahren am 7. April 1956. Erster Parteichef war Anton Reinthaller. Die Partei hat seit ihrer Gründung wahrlich alle Höhen und Tiefen erlebt. FPÖ-TV hat dazu einen Kurzfilm erstellt, der in bewegten Bildern die Auf und Abs der patriotischen Kraft aufzeigt.

60 Jahre FPÖ – Der Film

60 Jahre FPÖ: Der Film zum Jubiläum einer Partei auf dem Weg zur stärksten und bestimmenden Kraft in Österreich!

Posted by FPÖ-TV on Mittwoch, 6. April 2016

Unter den Gästen befanden sich zahlreiche freiheitliche Wegbegleiter, Freunde und Funktionäre aus allen neun Bundesländern, u.a. der ehemalige FPÖ-Vizekanzler Norbert Steger sowie die FPÖ-Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (Oberösterreich) und Johann Tschürtz (Burgenland). Der Festakt selbst wurde vom Wiener Vizebürgermeister Johann Gudenus eröffnet. Er erwähnte die Einzigartigkeit der Partei: „Wir sind die soziale Heimatpartei, das ist unser Markenzeichen“. Gudenus betonte, dass die letzten Jahre nicht einfach zu bewältigen gewesen waren. HC Strache habe es geschafft, schnell aus Haiders Schatten heraus zu kommen. „Wir konnten aus Fehlern lernen, und das bildet die Basis für heute. Wir haben das Vertrauen der Bürger zurückerobert“, so der freiheitliche Vizebürgermeister.

HC Strache: „FPÖ treibt die Regierung vor sich her“

Hauptredner des Vormittages war selbstverständlich FPÖ-Obmann HC Strache selbst. Strache ist der zehnte gewählte Parteivorsitzende der FPÖ. Bei seinem Antritt war er mit 35 Jahren der Jüngste aller Zeiten. Die FPÖ sei mittlerweile die "gestaltende, bestimmende Kraft" im Land und treibe die Regierung mit der Themensetzung vor sich her, sagte er. Strache werde auch nicht die Fehler der FPÖ aus der Vergangenheit wiederholen, als stärkere Kraft anderen den Bundeskanzler zu überlassen: "Selbstverständlich ist es so, dass die stärkste und bestimmende Kraft Anspruch auf den Kanzler hat", erklärte Strache, der für eine politische Erneuerung in Österreich einsteht.

Der FPÖ-Obmann übte während seiner Rede heftige Kritik an der Asylpolitik der Bundesregierung. Diese sei in der “Frage der modernen Völkerwanderung, der Invasion aus dem arabischen Raum”, nicht bereit gewesen, die Grenzen zu schützen und habe sich “sogar als staatliche Schlepperorganisation” betätigt. Zu sprechen kam Strache auch auf die bevorstehende Bundespräsidentenwahl. „Ich bin überzeugt, dass wir mit Hofer den richtigen Kandidaten gefunden haben. Er wird am 24. April in die Stichwahl kommen“, so Strache.

„Glückwünsche“ von der SPÖ

Auch SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid fühlte sich dazu genötigt, der FPÖ zum Geburtstag zu „gratulieren“. Allerdings auf eine eher seltsame Art und Weise. Laut ihm könne man Österreich nur wünschen, dass sich die FPÖ bald in den Ruhestand verabschiedet. Angesichts der aktuellen Umfragewerte dürfte sich dieser Wunsch einiger Propagandisten aus der Löwelstraße eher nicht erfüllen. Anscheinend haben sie sich aufgrund der mageren Performance von Hundstorfer bereits von jeglicher Realität verabschiedet.

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