Reformentwurf für erste Schulklassen ist Offenbarungseid sozialistischer Schulpolitik

Leistungstests an österreichischen Schulen fallen ein ums andere Mal katastrophal aus. Zuletzt hat die Überprüfung der Deutschkenntnisse in den 4. Klassen der Volksschulen ein erschütterndes Ergebnis erbracht. Immer mehr Schüler fallen in die Kategorie bildungsresistent und verfügen nach Beendigung der Schulpflicht nicht einmal über fundamentale Grundkenntnisse, die sie befähigen würden, eine Lehrstelle zu finden.

Bildungsministerium legt Reformentwurf vor

Den Stein der Weisen scheint man nun im sozialistischen Bildungsministerium gefunden zu haben. Vielleicht um die geplagten Lehrer nicht in Verlegenheit zu bringen, immer mehr unfähige Schüler schon in der Volksschule durchfallen lassen zu müssen, will man in den ersten drei Klassen das Sitzenbleiben vorsorglich gänzlich abschaffen. Auch Zeugnisnoten sollen dann österreichweit nicht mehr zwingend vorgeschrieben sein. Über die Form der Leistungsbeurteilung sollen künftig die Lehrer und Eltern im Schulforum entscheiden. Freiwilliges Wiederholen einer Klasse soll nur noch „sehr restriktiv“ gehandhabt werden.

Sprachförderprogramme

Mittlerweile scheint man im Bildungsministerium draufgekommen zu sein, dass man Kinder, die nicht ausreichend Deutsch beherrschen, auch nicht unterrichten kann. Dem will man nun mit umfangreichen Sprachförderprogrammen begegnen. In „Sprachstartgruppen“ soll vor dem Eintritt in den Regelunterricht im Ausmaß von elf Wochenstunden anstelle der Pflichtgegenstände Deutsch unterrichtet werden. Das soll in geblockter Form sowie schulstufen-, schul- oder schulartübergreifend möglich sein. Stattdessen oder darauf aufbauend soll es weiterhin „Sprachförderkurse“ geben, die ebenfalls im Ausmaß von elf Wochenstunden integrativ im Unterricht von Pflichtgegenständen angeboten werden.

Kein Sitzenbleiben bald auch in „Neuer Mittelschule“?

Schon zuvor ist das sozialistische Bildungsexperiment der „Neuen Mittelschule“ zum veritablen Flop geraten. Eine Evaluierungsstudie, die 2015 von den Universitäten Salzburg und Linz gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Linz zur NMS erstellt worden war, kam zu einem verheerenden Ergebnis. An vielen Standorten wurde nicht einmal das Niveau der früheren Hauptschulen erreicht.

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