Der politischen Führung wäre am liebsten gewesen, wenn die Kölner Sex-Attacken nie bekannt geworden wären.

Foto: Bild: Raimond Spekking / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Kölner Sex-Übergriffe: Interner Polizeivermerk soll Vertuschungsversuch beweisen

Am Kölner Hauptbahnhof hatten in der Silvesternacht zahlreiche Männergruppen Frauen sexuell belästigt, drangsaliert und ausgeraubt. Diese Männergruppen setzten sich zum Großteil aus nordafrikanischen Asylanten zusammen. Das passte so gar nicht in das Konzept der "Willkommenskultur" und in das Bild des armen Flüchtlings, das man der Öffentlichkeit stets vorgegaukelt hat. Um die Sex-Übegriffe zu vertuschen, soll einem Bericht des Express zufolge das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen versucht haben, auf eine Kölner Polizeimeldung über die Vorfälle in der Silvesternacht nachträglich Einfluss zu nehmen.

Express veröffentlicht Aktennotiz

In der damaligen Mitteilung der Polizei unter der Überschrift „Vergewaltigung, Beleidigung auf sexueller Basis, Diebstahlsdelikte, Raubdelikte begangen durch größere ausländische Personengruppe“ hieß es laut der Zeitung unter anderem: „Im Rahmen der Silvesterfeierlichkeiten kam es auf dem Bahnhofsvorplatz in der Innenstadt zu insgesamt bislang bekannten elf Übergriffen zum Nachteil von jungen Frauen, begangen durch eine 40- bis 50-köpfige Personengruppe." Und weiter: "Die Frauen wurden hierbei von der Personengruppe umzingelt, oberhalb der Bekleidung begrapscht, bestohlen und Schmuck wurde entrissen. In einem Fall wurden einem 19-jährigen deutschen Opfer Finger in die Körperöffnungen eingeführt."

Wie der Express weiter berichtet, geht aus einer Aktennotiz der Kölner Polizei hervor, dass als Reaktion auf diese Meldung ein Anruf der Landesleitstelle erfolgte. Dabei soll der Anrufer darum gebeten haben, die Meldung zu „stornieren“ bzw. den Begriff „Vergewaltigung“ zu streichen. Dies sei „ein Wunsch aus dem Ministerium“.

Innenministerium dementiert

In einer Stellungnahme dementiert das Ministerium, dass es ein derartiges Verlangen gegeben hätte und weist die Anschuldigungen des Express zurück. Daraus ergibt sich jedoch die Frage, weshalb die Kölner Polizei besagten Anruf erfunden und auch noch in einer Aktennotiz festgehalten haben sollte.

Die Bilanz der Schreckensnacht

Bis Ende März wurden von der Kölner „Ermittlungsgruppe Neujahr“ 1527 Straftaten mit 1218 Opfern erfasst. Etwa die Hälfte davon waren Opfer von Sexualdelikten. In 185 von 529 Fällen wurde gleichzeitig mit der Sexualstraftat auch ein Diebstahlsdelikt angezeigt. In Folge konnten bisher 153 Tatverdächtige ausgeforscht werden, darunter 149 Ausländer. Viele von ihnen sind Asylwerber und Migranten mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus.

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