Starkes Marathon-Debut des Österreichers Valentin Pfeil in Wien

Der Wiener City-Marathin war auch heute eine klare Domäne afrikanischer Läufer. Der Sieg ging an Robert Chemosin aus Kenia vor zwei Landsleuten. Der 27-jährige Valentin Pfeil aus Steyr wurde als 13. bester Österreicher. Er lief seinen ersten Marathon.

Die Wetterbedingungen mit teils starkem Wind verhinderten sowohl das von Pfeil angestrebte Olympia-Limit von 2:14 Minuten wie eine starke Siegerzeit. Chemosin blieb nur knapp unter 2:10 Stunden, im internationalen Vergleich eine eher schwache Zeit.

Echter Österreicher läuft als einziger in Wien

Pfeil zeigte sich von den aussichtsreichen Österreichern als einziger als Patriot und unternahm den Versuch, sich für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro zu qualifizieren, beim Heim-Marathon in Wien. Diesem Umstand ist es wohl auch geschuldet, dass im Zuge der Berichterstattung endlich eine größere Menge an Fernseh-Zusehern auf die starken Leistungen des 27-jährigen Oberösterreichers aufmerksam wurde, der kurz vor dem Abschluss seines Veterinärmedizin-Studiums steht.

Anders bei zwei anderen „Österreichern“, seit deren Einbürgerung Medien große Hoffnungen in sie setzen. Der gebürtige Kenianer Edwin Kemboi erhielt 2014 die österreichische Staatsbürgerschaft und unternahm heute in Rotterdam den Versuch, sich für Rio zu qualifizieren. Sein Ergebnis ist noch nicht bekannt. Lemawork Ketema wurde im Vorjahr eingebürgert. Er tritt nächste Woche in Hamburg an. 

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