Nach Droh-Posting: Deutschen-Hasserin entlassen

Medial bis dato wohl unerwähnt blieb ein Hassposting einer Frau, die in einer geschlossenen Gruppe auf Facebook gegen Deutsche gehetzt haben dürfte und dafür von ihrem Arbeitgeber entlassen worden sein soll.

Konkret soll die aus Polen stammende Medina C. in der Facebook-Gruppe „SEN BASKASIN“ ihren Hass gegen Deutsche kundgetan haben und dabei auch mit dem Wort „Insallah“ verkündet haben, das „wir Ausländer“ die alle vernichten würden. Ein Screenshot dokumentiert ihren Eintrag, der allerdings den Weg zu ihrem Arbeitgeber fand, nachdem C. auch auf Facebook angab, in einem Sonnenstudio in Duisburg zu arbeiten.

Shitstorm gegen Arbeitgeber

Das Studio, welches selbst auf Facebook mit einer Seite vertreten ist, musste sich einen regelrechten Shitstorm gefallen lassen. Einträge sind vor allem datiert mit dem 14. April noch vorhanden, wann genau das Hass-Posting erfolgte, ist unklar. „Beschäftigt Nachwuchsterroristen, geht lieber wo anders hin“, schreibt ein User. „Einfach nur das letzte was haben sie für Angestellte!? Sowas rassistisches zu beschäftigen! Anzeige wegen Volksverhetzung wäre bei ihrer Mitarbeiterin angebracht aber kein Arbeitsverhältnis!“, heißt es von einem anderen, nicht ganz fehlerfrei.

Allerdings wurde auch die Distanzierung des Betreibers gelobt. Viele User dürften aufgrund eines Schreibens des Betreibers, der um Nachsicht bat, auch ihre Entrüstung wieder gelöscht haben. Unzensuriert.at wurde eine Stellungnahme zugespielt, die ein User auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte (Fehler nicht redigiert, der Name des Studios wurde von der Unzensuriert-Redaktion entfernt):

Guten Morgen Ich bin der Gökhan und möchte mich im Namen des Sonnenstudio S. erstmal für die Unannehmlichkeiten entschuldigen, die durch diese verabscheuende Person ein wahren Shitstorm ausgelöst hat und auch sicherlich Sie hat sauer werden lassen, das Geschäft ist ein Familienunternehmen und ich als Familienmitglied Fühle mich daher auch in der Verantwortung ihnen mitzuteilen das diese Person auch fristlos entlassen worden ist, diese Person hat uns über Monate verarscht und genug Schaden angerichtet, daher lass Sie bitte nicht zu das ihre Abneigung gegenüber ihr auf unser Ladenlokal überspringt, die will das ja nur, vergleichen Sie nicht ihre kranke Einstellung zur Religion mit der des gesamten Studios, wir sind keine Rassisten o.Ä. sondern ein zivilierstes Unternehmen denen das Miteinander und gegenseitiger Respekt sehr wichtig ist, wir passen uns an und sind distanzieren uns klar von diesem Abschaum, leider haben wir keinen Einfluss auf private Posts, dies werden wir jedoch umgehend ändern und akribischer unser Personal auswählen. Daher möchte ich Sie einfach bitten ihre Bewertung aus unserer Seite zu entfernen. Bestrafen Sie bitte nicht uns für diese kranke Person, ich verspreche ihnen das wir resolut dagegen vorgehen werden und bereits einen Anwalt eingeschaltet haben damit diese Person zur Rechenschaft gezogen wird, dies ist sicherlich auch ihr Wunsch, daher bitte ich sie um diesen kleinen Gefallen und wünsche ihnen einen schönen Tag

Hasspostings rechtfertigten Entlassungen

Hasspostings können zu Entlassungen führen, warnen die Gewerkschaften. Allerdings wurde medial immer dann über Entlassungen berichtet, wenn sich der Hass  gegen Ausländer oder Flüchtlinge richtete. Vor allem die „linke Seite“ brüstet sich damit, Jagd auf Hassposter zu machen, die mit rechtsextremen Kommentaren auffallen. Der Fall in Duisburg verdeutlicht allerdings, dass sich auch Ausländer nicht alles erlauben dürfen.

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