Rückkehrer fühlt sich in Syrien sicherer als in Österreich: "Zu viele radikale Islamisten unter den Flüchtlingen"

Spero Haddad sagte n-tv, dass er sich in Syrien sicherer fühle als in Österreich. Foto: screenshot n-tv
Spero Haddad sagte n-tv, dass er sich in Syrien sicherer fühle als in Österreich.
Foto: screenshot n-tv
21. April 2016 - 8:41

Erschreckend, was der 25-jährige Spero Haddad dem n-tv-Reporter Dirk Emmerich auf Video erzählte: Er sei trotz Krieg und Gewalt wieder zurück nach Damaskus gekommen, weil die meisten Flüchtlinge, die mit ihm nach Österreich kamen, sich ganz offen zu Al Nusra und dem IS bekennen. Es sei falsch, dass Europa die Grenze für alle öffne, sagte er n-tv. Und er warnte eindringlich davor, Europa solle die Gefahr nicht unterschätzen. Denn viele, die da kommen, hätten nur ein Ziel: Europa zu zerstören.

Angst, sich unter den "Flüchtlingen" als Christ zu bekennen

Bilder und Videos erinnern an seine Flucht, an seine Schiffahrt über die Ägäis, voll Hoffnung habe er ein neues Leben beginnen wollen. Doch in Österreich angekommen, kamen ihm erste Zweifel. Da hatte Spero Haddad bereits dreitausend Euro an Schlepper bezahlt. Doch als er mitbekam, wer sich da alles unter den Asylwerbern befand, bekam er Angst, und er getraute sich nicht mehr, sich als Christ zu bekennen. Der junge Mann, gerade vor radikalen Islamisten geflohen, war plötzlich wieder unter ihnen. Also entschloss er sich, zurück zu gehen in seine Heimat, wo er sich heute - wie er n-tv sagte - sicherer fühlt als in Europa. Jetzt arbeitet er als Cutter beim Fernsehen, und seine Mutter ist auch froh, dass ihr Sohn wieder zu Hause ist.

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