Verdächtige Sextäter von Köln vorher in Integrationsgruppe gewesen

Zwei mutmaßliche Sextäter aus der Silvesternacht in Köln waren im Vorzeige-Integrationsprojekt des Landes. Foto: Jonathan Lang / flickr (CC BY-SA 2.0)
Zwei mutmaßliche Sextäter aus der Silvesternacht in Köln waren im Vorzeige-Integrationsprojekt des Landes.
Foto: Jonathan Lang / flickr (CC BY-SA 2.0)
23. April 2016 - 16:58

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Laut einem Bericht in der Bild vom Freitag dieser Woche sollen unter den verdächtigen Sex-Tätern von Köln sogar zwei Männer aus einer Vorzeige-Projektgruppe sein. Seit einiger Zeit hätten sie angeblich am Integrationsprojekt „klarkommen!“ teilgenommen, um sich besser in der deutschen Gesellschaft zurecht zu finden. Was in diesen Kursen und Projekten genau vermittelt wurde, dürfte allerdings wenig Wirkung gezeigt haben. Fanden sich die beiden Männer doch in der Silvesternacht in der grapschenden Horde auf der Domplatte wieder.

Täter aus Integrationsgruppe

Diese Tatsache soll allerdings bereits wenige Tage nach den unglaublichen Übergriffen bekannt geworden, aber bewusst verschwiegen worden sein. Im Jahr 2014 beschrieb Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger beim Start des kriminalpräventiven Projekts den Zweck folgendermaßen:

Wir wollen mit dieser Initiative gezielt den Kindern und Jugendlichen helfen, die aus den ärmsten Regionen Südosteuropas und Nordafrikas zu uns kommen.

Dass dieses Vorhaben offenbar scheiterte, lässt sich an den Informationen zur Silvesternacht klar und deutlich erkennen. Auch das Innenministerium dürfte mit dieser Entwicklung wenig glücklich sein, versuchte man dort doch bislang diese Informationen zu verheimlichen.

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