Volkshilfe e.V. macht möglich, was Politik nicht schafft: Sozial Schwache fahren in Öffis gratis

Die Deutsche Volkshilfe e.V. unterstützt Bedürftige nun auch bei der Bezahlung der öffentlichen Verkehrsmittel. Foto: Mangan2002~commonswiki (CC BY 3.0)
Die Deutsche Volkshilfe e.V. unterstützt Bedürftige nun auch bei der Bezahlung der öffentlichen Verkehrsmittel.
Foto: Mangan2002~commonswiki (CC BY 3.0)
27. April 2016 - 11:22

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„Mit Bus und Bahn gratis fahren“ lautet das neue Motto der Unterstützungsaktion der Deutschen Volkshilfe e.V. (steht in Deutschland für "eingetragener Verein"). Bereits in der Vergangenheit ließ die Vereinigung des öfteren aufhorchen, indem deutschen Bürgern in notwendigen Situationen unbürokratisch geholfen wurde. So stieß etwa die Aktion „Willkommenskultur“ für deutsche Kinder auf einen enormen Widerhall, und auch Weihnachtspakete für sozial schlechter gestellte Familien fanden großen Anklang. Nun will der Verein die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel erstatten.

Geldrückerstattung für Bedürftige

Sozialtickets, also vergünstigte Fahrkarten für den öffentlichen Personenverkehr, sind immer wieder ein Thema in der Politik. Letztlich scheitert es aber regelmäßig an der Umsetzung. Die Idee dahinter ist so simpel wie gut: Menschen, die ohnehin wenig Geld haben und dadurch in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, sollen ihre Monatskarten durch die Politik rabattiert bekommen. Während dieses Thema regelmäßig immer wieder aufkommt, sich für die Geringverdiener, Renter und Arbeitslosen in der Realität aber kaum etwas ändert, haben wir uns entschieden, zu handeln. Unsere Umsetzung ist einfach, unbürokratisch und gerecht.

Thema auch hierzulande ein heißes Eisen

Mit dieser Erklärung ruft die Volkshilfe e.V. bedürftige Menschen wie etwa junge Familien, Mindestpensionisten oder Lehrlinge dazu auf, ein Bild von ihrer Monatskarte per E-Mail oder über Facebook zu schicken. Eine gewisse Anzahl wird dann ausgelost und bekommt die vollen Kosten rückerstattet. Das Thema ist auch hierzulande ein heißes Eisen und wird besonders seit der Einführung der Vier-Euro-Monatskarte für Migranten ("Flüchtlinge") wieder verstärkt diskutiert - und wohl auch früher oder später ausjudiziert werden müssen.

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